Boxen

Ex-UFC-Schwergewicht Tim Hague nach Box-Kampf im Koma

Tim Hague (Foto: ZUFFA LLC)

Tim Hague stand fünf Mal im Octagon der UFC, doch derzeit muss er seinen härtesten Kampf bestreiten. Der 34-Jährige erlitt am Freitag in Kanada einen schweren K.o. in einem Box-Kampf und musste anschließend mit einer Hirnblutung ins Krankenhaus eingeliefert werden, wo er sich derzeit im Koma befindet.

„Ich hoffe, ihr kommt alle zu meinem Kampf, denn es wird etwas Besonderes passieren“, schrieb Tim Hague noch vor wenigen Tagen auf Facebook. Er sollte leider recht behalten. Denn im Verlauf seines Box-Kampfs gegen den Kanadier Adam Braidwood wurde Hague von einer Linken brutal zu Boden gestreckt und war sofort K.o.

Zwar konnte der 34-Jährige noch auf eigenen Beinen in die Kabine gebracht werden, von dort wurde der frühere UFC-Kämpfer direkt ins Krankenhaus gefahren, wo eine Hirnblutung festgestellt wurde. Hague wurde sofort operiert und befindet sich seitdem im Koma. Wie seine Schwester mitteilen ließ, ist der Zustand des Schwergewichts weiterhin kritisch. Gerüchte über einen angeblichen Hirntod des Kämpfers, die sich auf Aussagen seiner Teamkameraden stützen, wurden von den Angehörigen bisher noch nicht bestätigt oder dementiert.

Tim Hague, ein Kindergärtner aus dem kanadischen Edmonton, kämpfte sich 2009 bis in die UFC vor, wo er jedoch nur einen seiner fünf Kämpfe gewinnen konnte und von Todd Duffee und Matt Mitrione ausgeknockt wurde. Anschließend kehrte die „Thrashing Machine“ nach Kanada zurück und gehörte seitdem zum Inventar kanadischer Organisationen.

Nachdem er in vier der letzten fünf MMA-Kämpfe heftig K.o. ging, hing er im vergangenen Jahr die Faustschützer an den Nagel und wendete sich nebenberuflich dem Boxen zu. Bereits in seinem letzten Gefecht wurde er K.o. geschlagen.

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