Boxen

Eva Voraberger steigt wieder ins Seilgeviert

Eva Voraberger (Foto: Florian Bieber)

2014 war ein sehr erfolgreiches Jahr für die Wienerin Eva Voraberger. In diesem Jahr gewann sie ihre zwei Duelle und sicherte sich dabei den WBF- und den WIBF-Gürtel im Superfliegengewicht. In der Reinhold-Heidinger Sporthalle in Leibnitz soll am heutigen Abend noch ein dritter Titel dazu kommen. Dabei geht es um die GBU-Weltmeisterschaft. Nina Stojanovic will das verhindern und ihre blütenweiße Weste behalten.

Die 25-jährige Österreicherin Voraberger ist die Nummer eins in Österreich was das Boxen angeht. Anfangs tat sich das „Golden Baby“ schwer im Seilgeviert, ihre Karriere hätte besser starten können. Doch die Championesse gab nicht auf. Sie trainierte hart weiter und sicherte sich einen Sieg nach dem anderen. Diese Siegesserie sprengte erst Raja Amasheh, die einen Punktsieg gegen die gebürtige Grazerin errang. Ihr WM-Traum war erstmal ausgeträumt. Doch schon im nächsten Kampf bekam sie die Chance gegen Djendji Fleis auf den WBF- und WIBF-Gürtel im Fliegengewicht. Sie schlug ihre Gegnerin schon in der ersten Runde zu Boden. Im letzten Jahr konnte sie zwei Punktsiege erringen. Der letzte war dabei extrem knapp und endete in einem geteilten Urteil gegen Renata Domsodi.

Ihren Traum will sich ihre Gegnerin Nina Stojanovic erfüllen. Die 23-Jährige ist bisher unbezwungen in ihrer Karriere. Die Serbin wird aggresiv in den Kampf gehen und versuchen, ihre Gegnerin zu überraschen. Anzumerken bleibt aber, dass sie bisher noch keine Gegnerin mit mehr als vier Kämpfen hatte und nur eine ihrer bisherigen Kontrahentinnen konnte eine positive Bilanz aufweisen. Für die Frau aus Rakovica ist dieses Gefecht ein großer Schritt. Ob es ein zu Großer ist, wird sich heute Abend zeigen.