Boxen

Eduard Gutknecht nach Notoperation ins künstliche Koma versetzt

Eduard Gutknecht im Kampf gegen George Groves (Foto: Alemihaber.com)

Eduard Gutknecht befindet sich im künstlichen Koma. Der Boxer aus Gifhorn hatte am Freitag in London gegen George Groves geboxt und dabei eine deutliche Punktniederlage erlitten. Als ihm beim anschließenden Nähen übel wurde, reagierten die Ärzte schnell, brachten den 34-Jährigen ins Krankenhaus, wo er aufgrund einer Hirnschwellung notoperiert wurde und sich derzeit im künstlichen Koma befindet.

Es sollte der große Tag für Eduard Gutknecht werden, ein Kampf gegen die Nummer 3 der WBA-Rangliste, George Groves. Stattdessen endete der Abend tragisch, denn „Energy Eddy“ befindet sich derzeit im künstlichen Koma. Nach einer deutlichen Punktniederlage musste der Boxer aus Gifhorn am Samstag notoperiert werden, so die Bild-Zeitung.

Vor allem das rechte Auge wurde beim Kampf in Mitleidenschaft gezogen und schwoll massiv an. Beim anschließenden Nähen in der Kabine soll es Gutknecht plötzlich übel geworden sein, er wurde ins Krankenhaus eingeliefert und dort aufgrund einer Gehirnschwellung noch am Samstag operiert. Diese „Vorsichtsmaßnahme“, so Manager Winnie Spiering anfangs, soll Gutknecht vor Schlimmerem bewahrt haben.

Mittlerweile ist der Zustand Gutknechts immer noch ernst, aber stabil. Wann er aus dem Koma geweckt werden soll, ist unklar.