Boxen

Deontay Wilder zieht Rückkampf-Klausel, Termin im Juli angepeilt

Tyson Fury und Deontay Wilder (Foto: Ryan Hafey/Premier Boxing Champions)

Deontay Wilder und Tyson Fury werden ein drittes Mal aufeinandertreffen. Die beiden Schwergewichte, die sich vor einer Woche zum zweiten Mal innerhalb von anderthalb Jahren gegenüberstanden, sollen laut Furys Promoter Bob Arum am 18. Juli in Las Vegas boxen.

Der Handtuchwurf in der siebten Runde ist nicht das Ende der Auseinandersetzung zwischen Deontay Wilder und Tyson Fury. Das lässt Wilder nicht zu. Der Amerikaner hat die vertraglich vereinbarte Klausel genutzt und will sich im Juli ein weiteres Mal gegen den englischen „Gipsy King“ beweisen, nachdem er erst ein Unentschieden erkämpft und dann dominiert wurde.

Wilder hatte im Februar nach 42 Kämpfen seine erste Niederlage einstecken müssen, als er im Rückkampf von Fury vorgeführt wurde. Wilder ging dabei zwei Mal auf die Bretter und fand kein Mittel gegen den aggressiv kämpfen Fury, bis er in der siebten Runde in der Ecke gestellt und solange mit Schlägen eingedeckt wurde, bis seine Betreuer das Handtuch warfen.

Wilder haderte anschließend mit seiner Ringecke, Gerüchte um eine Trennung von Mark Breland machten die Runde, wurden mittlerweile jedoch wieder dementiert. Zudem verhedderte sich Wilder in merkwürdige Ausreden, so soll sein Kostüm beim Einlauf 40 Pfund gewogen und damit seine Beine noch vor der ersten Runde ermüdet haben.

Laut Furys Promoter Bob Arum soll der dritte Kampf am 18. Juli in Las Vegas stattfinden und erneut in einer Co-Promotion zwischen ESPN und FOX übertragen werden. Der Rückkampf der beiden Hünen hatte in den USA etwa 850.000 PPV-Einheiten abgesetzt. Der Rückkampf sah eine gleichmäßige Verteilung der Börsen, Fury wird im dritten Duell einen größeren Anteil des PPV-Kuchens erhalten.