Boxen

Dana White veröffentlicht McGregor-Malignaggi-Niederschlag

Conor McGregor (Foto: Mark Bergmann/GNP1.de)

Floyd Mayweather ist nicht der einzige Boxer im Ruhestand, mit dem sich Conor McGregor anlegt. Auch Paul Malignaggi gehört mittlerweile zu dem erlauchten Kreis der McGregor-Gegner. Dabei bekam Malignaggi im Gegensatz zu Mayweather bereits die boxerischen Fähigkeiten McGregors zu spüren. Mittlerweile dreht sich alles um die Frage: ging Paul Malignaggi während einer Sparrings-Einheit von einem Schlag zu Boden, oder wurde er gestoßen?

Seit Wochen schon beharken sich Conor McGregor und Paul Malignaggi über diverse Kanäle. Der Boxer, der kurzzeitig McGregors Trainingspartner für den anstehenden Kampf gegen Floyd Mayweather war, beschwert sich seit seinem Ausscheiden aus dem Camp öffentlich über fehlenden Respekt. Stein des Anstoßes ist ein Foto, das Malignaggi nach einem vermeintlichen Niederschlag zeigen soll.

Der 36-Jährige beschuldigt das McGregor-Camp mittlerweile, in eine Falle gelockt worden zu sein, um McGregor gut dastehen zu lassen. Schließlich würde Sparring normalerweise hinter verschlossenen Türen stattfinden und nicht in der Anwesenheit von UFC-Präsident Dana White und weiteren Kameras. Dabei habe es sich bei der Aktion nicht um einen Niederschlag, sondern nur um einen Schubser gehandelt, der den Amerikaner zu Boden brachte.

Um mit diesen Gerüchten aufzuräumen, hat Dana White nun ein Video der Aktion hochgeladen:

Das hielt Malignaggi nicht davon ab, sich auf Twitter weiter zu beschweren. Die Aktion wäre ein Stolpern gewesen, da McGregors rechte Hand an seinem Nacken ziehen würde. Er verlangt nun die Veröffentlichung der kompletten zwölf Runden.

McGregor lässt die ganze Angelegenheit kalt: „Als ich gehört habe, was er alles behauptet hat, habe ich zu mir selbst gesagt, dass da die Gehirnerschütterung aus ihm spricht. Der Mann hat eine schwere, schwere Gehirnerschütterung. Schaut euch sein Gesicht an. Er war ordentlich zugerichtet.“

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