Boxen

Brähmer bestreitet Rückkampf gegen Gutknecht

Jürgen Brähmer (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Der WBA-Weltmeister im Halbschwergewicht, Jürgen Brähmer, wird nach der Absage des Südafrikaners Thomas Oosthuizen gegen den ehemaligen Europameister Eduard Gutknecht antreten. Die Begegnung findet am 12. März in Neubrandenburg statt und ist ein Rückkampf der beiden. 

Beide Boxer standen sich 2013 gegenüber und lieferten sich einen engen Kampf, in dem Jürgen Brähmer (47-2, 35 K.o.) sich gegen seinen Kontrahenten Eduard Gutknecht (29-3, 12 K.o.) einstimmig nach Punkten durchsetzte.

Der aus Gifhorn stammende Gutknecht trennte sich nach drei Kämpfen von seinem Promoter "Sauerland Event" und bestritt die letzten Duelle im Supermittelgewicht. Zuletzt, im November des letzten Jahres, konnte er Arman Torosyan eindrucksvoll bezwingen.

Gutknecht äußerte sich auf ran.de zum Rückkampf: „Wir haben beide eine Vorgeschichte, die ein für mich unbefriedigendes Ende genommen hatte. Kalle Sauerland hat sein Wort gehalten. Vor drei Jahren hat er gesagt, dass man dieses Duell wiederholen könnte. Diese Chance bekomme ich jetzt endlich und obendrein die Möglichkeit, Weltmeister zu werden. Das werde ich mir nicht entgehen lassen.“

Der 37-jährige Brähmer hingegen krönte sich nach seinem Sieg gegen Gutknecht zwei Kämpfer später zum WBA-Weltmeister und verteidigte seinen Gürtel fünfmal erfolgreich, zuletzt gegen Konni Konrad via T.K.o in Runde sieben. Der Schweriner erinnert sich ebenfalls gut ans erste Duell.

„Das war mein erster Kampf für das Team Sauerland und wir hatten die Option, einen Rückkampf gegen Eddy zu machen oder ein WM-Duell gegen den ungeschlagenen Don King-Boxer Marcus Oliveira auszutragen. Die WM hatte damals absolute Priorität für mich", so der 37-Jährige. "Jetzt bin ich aber Weltmeister und gern bereit, mich ihm nochmals zu stellen.“

„Die Fans lieben deutsche Duelle und dieser Fight hat zudem noch eine Vorgeschichte“, äußerte sich auch Promoter Kalle Sauerland. „Hier wollen zwei Männer ihre offenen Rechnungen begleichen. Die Fernsehzuschauer und die Fans in der Halle können sich auf ein intensives Gefecht freuen!“