Boxen

Boxer stirbt nach seinem Kampf

Ein schwarzer Tag für das Boxen. (Foto: Elias Stefanescu/Groundandpound.de)

Der mexikanische Superbantamgewichtler Francisco Leal (22-8, 13 K.o.) starb drei Tage nach dem Kampf gegen Raul Hirales (20-2, 9 K.o.). Während des Duells war er schwer K.o gegangen und starb nun im Alter von 26 Jahren an Hirnblutungen. Das schwerste Gefecht seines Lebens, das um sein eigenes, gewann er leider nicht.

Mit seinem 18. Lebensjahr begann Francisco „Franky“ Leal seine Profikarriere im Jahr 2005. 2009 boxte er um die WBA- und IBF-Weltmeisterschaft im Superbantamgewicht gegen Celestino Caballero. Das Duell verlor er vorzeitig, nachdem er in der achten Runde aufgeben musste. Gegen den späteren IBF-Weltmeister im Federgewicht, Evgeny Gradovich, verlor er ebenfalls vorzeitig durch T.K.o. in der zehnten Runde. Schon damals musste er mit einer Trage aus dem Ring gebracht werden.

Leal wurde gegen Hirales in der achten Runde aus dem Kampf genommen. Noch im Ring ist der 26-Jährige kollabiert. Er wurde zunächst ins Cabo San Lucas Krankenhaus gebracht, wo er ins Koma fiel. Nachfolgend wurde er nach La Paz und San Diego verlegt. Die Ärzte konnten ihn aber nicht mehr retten.