Vorberichte

Shogun und Sonnen läuten die Fox-Sports-Ära ein

UFC Fight Night 26: Shogun vs. Sonnen

Am Samstag feiert der neue Sender FOX Sports 1 Premiere und den Platz in der Primetime hat die UFC erhalten. Dana White und Co. danken es dem Sender mit einem Free-TV-Programm vom Feinsten und zahlreichen Ex-Champions und -Herausforderern im Programm. Angeführt werden die Hauptkämpfe von zwei Größen des MMA-Sports: Chael Sonnen und Mauricio Rua.


Wenn am Samstag Mauricio Rua (21-7) und Chael Sonnen (27-13-1) in den Käfig steigen, dann geht es um weit mehr als um einen Sieg, es geht um Relevanz in einer Gewichtsklasse, die vor Talent nur so strotzt. Rua, seiner Zeit das Sahnestück der PRIDE-Übernahme, hat seit vier Jahren nicht mehr zwei Siege in Folge gefeiert und Gegner Sonnen sah in seinen letzten beiden Titelkämpfen so überfordert aus, dass die UFC auf das Kurzzeit-Gedächtnis der Fans hoffen muss, sollte er je wieder in die Nähe eines Titelkampfs kommen. Wenn man diese Faktoren außer Acht lässt, so können sich die Fans trotzdem auf die Auseinandersetzung der zwei beliebten Halbschwergewichte freuen.

Rua war schließlich vorübergehend zumindest das beste Halbschwergewicht der Welt. Der Brasilianer konnte sich bereits bei PRIDE durch spektakuläre Siege und akrobatische Einlagen eine sehr große Anhängerschaft aufbauen. Diese staunte nicht schlecht, als "Shogun" dann in seinem UFC-Debüt von Forrest Griffin zur Aufgabe gebracht wurde. Nach diesem Rückschlag nahm auch die UFC-Karriere von Rua Fahrt auf. Mit zwei Siegen sicherte er sich einen Titelkampf gegen Lyoto Machida, dem er nach einer umstrittenen Punktniederlage im direkten Rückkampf durch K.o. den Gürtel abnahm. Zu einer Shogun-Ära kam es jedoch nicht, da Rua direkt im nächsten Kampf von Jon Jones entthront wurde. Seitdem rächte sich der Brasilianer an Griffin, lieferte gegen Henderson den Kampf des Jahres 2011 ab und schlug Brandon Vera K.o., um dann Alexander Gustafsson Ende 2012 zu unterliegen.
Der Mauricio Rua von heute hat nur noch bedingt etwas mit der Legende zu tun, die bei PRIDE aufgebaut wurde. Der 31-Jährige ist, bedingt durch zahlreiche Verletzungen, nicht mehr der selbe. Nichtsdestotrotz ist Rua noch ein gefährlicher Kämpfer, der durch sein gutes Striking und seine Fähigkeit, immer wieder nach einem Takedown aufstehen zu können, den Kampfverlauf bestimmen kann.

Ihm gegenüber steht mit Chael Sonnen so etwas wie der ewige Zweite. Betrachtet man nur die Bilanz Sonnens, so stehen dort gerade einmal sechs Siege aus zwölf Kämpfen für die UFC, eine ausgeglichene Bilanz, die keine Jubelstürme hervor ruft. Blickt man tiefer, so sieht man, dass der charismatische Ringer aus Oregon seit seiner Rückkehr zur UFC 2009 nur gegen Top-Leute verloren hat, dreimal davon in einem Titelkampf. Der 36-Jährige hat nicht nur sein Image öffentlichkeitswirksam verändert, sondern auch permanent an seinen Fähigkeiten gearbeitet und besitzt immer noch den Nimbus, vier von fünf Runden gegen Anderson Silva gewonnen zu haben. Davon kaufen kann sich Sonnen freilich nichts, aber die markigen Sprüche und die Leistung aus dem ersten Kampf gegen Anderson Silva haben nicht nur Sonnen, sondern auch der UFC als solches jede Menge neue Fans beschert. Insofern ergibt die Ansetzung im Hauptkampf der ersten Veranstaltung auf Fox Sports 1 mehr als Sinn für die UFC.

Nun befindet sich Sonnen erneut an einem Scheideweg seiner Karriere. Nur ein Sieg verhindert den Abstieg in die Riege der Kämpfer, die sich den Fans eher über das Verhalten abseits des Käfigs einprägen. Dafür muss sich Sonnen auf seine Hausmittel beschränken und kein unnötiges Risiko eingehen. Clinch, Takedown, dazu viel Druck und immer wieder kurze Schläge aus der Half Guard, um Mauricio Rua zu zermürben. Aber auch mit einem Sieg scheint sich die Karriere Sonnens langsam dem Ende entgegen zu neigen. Mit Wanderlei Silva scheint der nächste Gegner schon ausgemacht. Der Titelkampf, lange das erklärte Ziel Sonnens, erscheint mittlerweile selbst ihm unrealistisch.


An welchen Alistair Overeem (36-12) werden sich die Fans erinnern, wenn seine Karriere einmal vorbei sein wird? Wird man dann an den MMA-Kämpfer Overeem denken, der sich in Titelkämpfen mit der Elite des Schwergewichts messen konnte? Oder doch eher an den arroganten Doper, der gut genug war, einen K-1 Grand Prix zu gewinnen, aber nicht gut genug, um in der UFC-Spitze mitzuhalten? Am Samstag kann Overeem gegen Travis Browne (14-1-1) einen ersten Hinweis auf die Antwort geben.

Kaum ein Kämpfer löste mit seiner Ankunft in der UFC einen größeren Hype aus als Overeem. Der Niederländer kam nicht nur mit zehn Siegen in Folge, einem Strikeforce-Titel und K-1 Grand Prix-Sieg in die UFC, sondern zerlegte dann auch noch innerhalb von zweieinhalb Minuten den ehemaligen Schwergewichtsweltmeister Brock Lesnar. Damit endete jedoch der Höhenflug von "The Reem". Statt im Titelkampf mit Junior dos Santos ging Overeem mit der Nevada State Athletic Commission in den Clinch, die ihm in einer Trainingskontrolle ein illegal hohes Verhältnis von Testosteron zu Epitestosteron nachwiesen und Overeem für mehrere Monate aus dem Verkehr zogen. Doch wer dachte, es könnte nicht tiefer gehen, sah sich getäuscht. Im ersten Kampf nach seiner Sperre feierte Overeem im Vorfeld und im Kampf scheinbar seine ganz eigene Party, die von Antonio Silva in der dritten Runde unsanft beendet wurde.

Auch Travis Browne hat die Augen auf den Titelkampf gerichtet. Der 31-Jährige hat zwar nicht die beeindruckende Statur von Overeem, verfügt aber über ebenso ausgereifte Fähigkeiten im Stand und wäre möglicherweise noch ungeschlagen, hätte er sich im Kampf gegen Antonio Silva nicht einen Muskelfaserriss zugezogen. Zuvor konnte "Hapa" drei Schwergewichte stoppen, eins über die Punkte  besiegen und ein umstrittenes Unentschieden gegen Cheick Kongo für sich verbuchen. Zurück von seiner Verletzung besiegte Browne im April Gabriel Gonzaga durch harte Ellenbogen in der ersten Runde.

Der Hüne aus Hawaii zeigte in all seinen Kämpfen sein variables Striking und überrascht immer wieder mit spektakulären Kicks. Mit seiner Reichweite dürfte er auch für Kraftpaket Overeem ein großes Problem werden. Sollte Overeem jedoch motiviert in den Käfig steigen und sich nicht auf Spielchen einlassen wie gegen Silva, so muss sich Browne vorsehen. Overeem kann jedes Schwergewicht mit seiner Kraft in Bedrängnis bringen und aus dem Clinch mit harten Kniestößen zum Kopf und Körper punkten. Zudem ist der Niederländer auch in der Halbdistanz ein wahnsinnig gefährliches Schwergewicht. Fans steht also ein spannendes Duell hervor, an dessen Ende wir hoffentlich schlauer sind, was Alistair Overeem angeht.


Bevor sich die großen Jungs im Käfig gegenüberstehen, messen sich die Bantamgewichte Urijah Faber (28-6) und Iuri Alcantara (28-4). In einer an Herausforderern armen Gewichtsklasse könnte ein Sieg am Samstag möglicherweise bereits genug sein, um den Gewinner des Kampfes zwischen Renan Barao und Eddie Wineland um den Interims-Titel herauszufordern.

Für Urijah Faber wäre das bereits der dritte Titelkampf in der UFC. Der Kalifornier galt lange als bestes Federgewicht der Welt und untermauerte diesen Status durch fantastische Leistungen in der WEC, in der er seinen Titel fünf Mal verteidigen konnte, bevor er ihn an Mike Thomas Brown abgeben musste. Nach einem erfolglosen Rückkampf und einer weiteren Niederlage gegen den neuen Federgewichts-Champion Jose Aldo sah Faber die Zeit für einen Wechsel der Gewichtsklasse gekommen und ging ins Bantamgewicht, nur um dort auch erst an Champion Dominick Cruz und später an Barao zu scheitern. Dass umfasst auch schon das Dilemma um Urijah Faber. "The California Kid" hat in den letzten sechs Jahren nur fünf Mal in siebzehn Kämpfen verloren, das aber ausnahmslos in Titelkämpfen. Für die absolute Spitze scheint sein Können nicht mehr auszureichen, für nachrückende Bantamgewichte ist der starke Grappler aber immer noch eine Herkules-Aufgabe.
Diese zu lösen hat sich Iuri Alcantara auf die Fahne geschrieben. Der Brasilianer ist mit 33 Jahren zwar längst über den Status des Talents hinaus, dafür aber noch ein unverbrauchtes Gesicht im Bantamgewicht. "Marajo" empfahl sich mit einer Bilanz von 24-3 in Brasilien für die WEC, bei der er im Debüt den heutigen Federgewichts-Herausforderer Ricardo Lamas ausknockte. Vier Kämpfe und drei Siege später ist Alcantara im Bantamgewicht gelandet und steht vor seiner größten Herausforderung.

Alcantara muss zeigen, dass er aus seiner Niederlage gegen Hacran Dias gelernt hat und den Takedown bis zum Äußersten verteidigen. Faber ist einer der aktivsten Grappler auf der Matte, Pausen kann man sich gegen ihn nicht erlauben. Alcantara muss im Stand seine leichten Vorteile in der Reichweite nutzen und vielleicht das Erfolgsrezept von Barao und Aldo übernehmen und Fabers Beine bearbeiten. Sollte er den Takedown nicht dauerhaft aufhalten können, steht ihm jedoch ein langer Abend ins Haus.


Heimlich still und leise hat sich Mike Pyle (25-8-1) mit vier Siegen in Folge ins obere Mittelfeld des Weltergewichts vorgearbeitet. Einen drauf setzen kann Matt Brown (17-11). Für den TUF-Veteranen stehen momentan sogar fünf Siege in Folge zu buche. Eines ist am Samstag also sicher. Eine Serie wird ihr Ende finden.

Es dürfte wohl nur wenige Kämpfer geben, die so sehr unter dem Radar fliegen wie Pyle. Der 37-Jährige schafft es trotz einer UFC-Bilanz von acht Siegen aus elf Kämpfen nur in Ausnahmefällen aufs Hauptprogramm. Dabei verfügt "Quicksand" über ausreichende Fähigkeiten, um einem Top Ten-Kämpfer gefährlich zu werden. Pyle verlor nach einer Debüt-Niederlage gegen Brock Larson im Anschluss nur noch gegen Jake Ellenberger und Rory MacDonald und besiegte zuletzt Rick Story, James Head, Josh Neer und Ricardo Funch, wobei es nur Story bis zu den Punktrichtern überstand.
Genau wie Pyle kann auch Brown auf eine beeindruckende Serie zurück blicken. Von den fünf besiegten Gegnern musste Brown nur gegen "Wonderboy" Stephen Thompson über die Punkte gehen und besiegte Chris Cope, Luis Ramos, Mike Swick und zuletzt Jordan Mein durch K.o. oder T.K.o. "The Immortal" wartet immer noch auf die erste Niederlage durch K.o. und konnte auch sein mäßiges Grappling in den letzten Kämpfen verbessern, wobei er defensiv immer noch anfällig für Submissions bleibt.

Fans dürfen sich hier auf einen rasanten Kampf einstellen. Beide Athleten kämpfen mit offenem Visier und haben die Power in den Fäusten, um den Kampf zu beenden. Der selbsternannte Technical Brawler Brown wird sein Glück im Stand suchen, da sein Jiu-Jitsu nicht auf dem Niveau von Pyle ist und er außer der harten Rechten von Pyle keinen Knockout befürchten muss. Wenn sich aber Pyle auf einen Schlagabtausch einlässt, könnte es ihm schlecht ergehen. Gegen Story wurde er auch angeklingelt und befand sich am Rande einer Niederlage, bewies anschließend aber, dass man auch aus der Rückenlage einen Kampf gewinnen kann. Beide werden den Fans eine Show und einen Kandidaten auf den Fight Of The Night bieten.


Mehr Schein als Sein? Diese Frage stellte sich dem Zuschauer beim Finale der 17. Ultimate-Fighter-Staffel, als Kelvin Gastelum im Finale den Favoriten Uriah Hall (7-3) nach drei Runden durch Takedowns und Kontrolle über die Punkte besiegte. Gegen John Howard (20-8) wird Hall sowas nicht blühen. Howard wird genau wie Hall den Standkampf suchen.

Uriah Hall war die Entdeckung der letzten TUF-Staffel. Der Jamaikaner hinterließ eine Schneise der Verwüstung bei seinen Staffelkollegen und besiegte Adam Cella durch einen spektakulären Tritt, brach Robert "Bubba" McDaniels das Gesicht an drei Stellen und schlug anschließend Dylan Andrews im Halbfinale T.K.o. Hall zeigte im Käfig einen Killerinstinkt, der ihm im Finale urplötzlich abging. Dafür machte er anschließend die während der Dreharbeiten entstandene Freundschaft zu Kelvin Gastelum verantwortlich. Diese mentale Schwäche sollte mit genügend Erfahrung auf Dauer behoben sein und da Hall und Howard nicht einmal auf Facebook befreundet sind, sollte einem hungrigen Hall nichts im Wege stehen.

John Howard stand zwischen 2009 und 2011 sieben Mal im Octagon und verließ es vier Mal als Sieger. Der 30-Jährige begann seine UFC-Karriere sogar mit vier Siegen in Folge, nur um dann von Jake Ellenberger, Thiago Alves und Matt Brown besiegt zu werden. Anschließend musste sich Howard wieder auf kleineren Shows hoch arbeiten und wurde nach sechs Siegen aus sieben Kämpfen als kurzfristiger Ersatz verpflichtet. "Doomsday" wird hier den Lokalmatador geben, tritt er doch in seiner Heimatstadt Boston an.

Mit John Howard bekommt Hall einen zähen Gegner vorgesetzt, der seine starken Fähigkeiten im Stand auf die Probe stellen wird. Der Thaiboxer ging in seinen fast 30 Kämpfen erst einmal K.o. und lieferte sich mit Thiago Alves einen offenen Schlagabtausch über drei Runden. Sollte Hall eine ähnliche Strategie verfolgen, dürfte auch zum ersten Mal sein Kinn richtig getestet werden. Für Hall darf dieser Kampf nicht mehr sein als eine Durchgangsstation auf dem Weg nach oben. Aber Howard hat mit der Menge im Rücken nicht nur den psychologischen Vorteil sondern auch die nötigen Waffen, um Hall an die Grenzen der Niederlage zu bringen.


Das sechs Kämpfe umfassende Hauptprogramm wird von Joe Lauzon (22-8) und Michael Johnson (12-8). Bei beiden könnten die Voraussetzungen nicht unterschiedlicher sein. Während Joe Lauzon unermüdlich auf den Titelkampf hin arbeitet und sich immer wieder mit Top-Ten-Leichtgewichten misst, kämpft Michael Johnson in diesem Kampf ums Überleben in der UFC.

Johnson blickt auf eine ausgeglichene Octagon-Bilanz von vier Siegen bei ebenso vielen Niederlagen zurück. Der 27-Jährige erarbeitete sich den Platz im UFC-Kader über die zwölfte Staffel von The Ultimate Fighter, die er als Finalist beendete. Anschließend konnte "The Menace" vier seiner fünf Gegner besiegen, bevor er bei UFC 155 von Miles Jury ausgepunktet wurde. Von dieser Niederlage sollte sich Johnson eigentlich mit einem Erfolg gegen Reza Madadi erholen, der Schwede macht Johnson jedoch einen fetten Strich durch die Rechnung und bezwang den Ringer durch Brabo Choke in der dritten Runde. Nach zwei Niederlagen in Folge trifft Johnson nun also auf seine schwerste Aufgabe: Joe Lauzon. Vertrauen sieht anders aus.

Über Joe Lauzon muss man nicht viel sagen. Der 29-Jährige sammelt Boni wie andere Leute Briefmarken und ist nur eine Prämie davon entfernt, Anderson Silva in der Rangliste hinter sich zu lassen und mit dreizehn Auszeichnungen als alleiniger Prämien-König da zustehen. Der BJJ-Braungurt ist immer ein heißer Kandidat auf die Submission des Abends und kann gar keine langweiligen Kämpfe abliefern. Allein seine letzten beiden Auftritte gegen Jamie Varner, den er per Triangle Choke bezwang, und gegen Jim Miller, dem er nach Punkten unterlag, waren Kandidaten auf den Kampf des Jahres 2012 und lassen seine K.o.-Niederlage gegen Anthony Pettis ein wenig vergessen.

Diese Ansetzung ergibt nur für Joe Lauzon Sinn. Michael Johnson hat zwar seine Fähigkeiten im Stand verbessert und K.o.-Power in seinen Fäusten, dafür ist er auf der Matte viel zu anfällig für Lauzons Submissions und damit beinahe wie gemacht für einen Aufbaukampf von Lauzon. Der ehemalige Netzwerk-Administrator geht als klarer Favorit in dieses Duell, dass sich wahrscheinlich zum Großteil auf der Matte abspielen wird.

Die Veranstaltung beginnt um Samstagabend um 22:30 Uhr MEZ mit drei Vorkämpfen auf der Facebook-Seite der UFC, bevor US-Zuschauer dann ab 0:00 Uhr auf FOX Sports 1 einschalten. Ab dann überträgt die UFC die Veranstaltung wie gewohnt auf UFC.tv. Die Hauptkämpfe beginnen um 2:00 Uhr.

Das komplette Programm der UFC Fight Night 26 im Überblick:

UFC Fight Night 26
17. August 2013
TD Garden in Boston, Massachusetts, USA

Hauptprogramm (ab 2:00 Uhr, UFC.tv)
Mauricio Rua vs. Chael Sonnen
Alistair Overeem vs. Travis Browne
Urijah Faber vs. Yuri Alcantara
Mike Pyle vs. Matt Brown
Uriah Hall vs. John Howard
Michael Johnson vs. Joe Lauzon

Vorprogramm (ab 0:00 Uhr, UFC.tv)
Michael McDonald vs. Brad Pickett
Conor McGregor vs. Max Holloway
Steven Siler vs. Mike Brown
Diego Brandao vs. Daniel Pineda

Facebook-Vorprogramm (ab 22:30 Uhr, Facebook)
Cole Miller vs. Manny Gamburyan
Cody Donovan vs. Ovince St. Preux
Ramsey Nijem vs. James Vick