Vorberichte

K-1 Max: Johannes Wolf goes Japan

Eigentlich sollte im Oktober 2014 der Wolf zum letzten Mal auf die Jagd gehen. Wie gesagt - eigentlich. Denn manchmal kommt es anders als man denkt.

Johannes Wolf hatte angekündigt, nach dem Gewinn der ISKA- & WKA-Weltmeisterschaft im Oktober 2014 seine Laufbahn zu beenden und die Handschuhe an den Nagel zu hängen. Das zumindest hatte Wolf schon im Vorfeld dieses Kampfes bei uns im Interview erklärt. Doch nur wenig später bekam der Schützling von Jens Lintow die große Chance, beim K-1 World Max Tournament anzutreten. Dieser Kampf sollte eigentlich im Januar 2015 in Japan über die Bühne gehen. Doch eine schwerwiegende Verletzung ließen diesen Traum wie eine Seifenblase platzen.

Bis jetzt! Denn am 4. März erhält Johannes Wolf nun die zweite Möglichkeit, sich beim ehemaligen Branchenprimus vorzustellen und dass der Triple-Weltmeister sich das verdient hat, steht wohl außer Frage. Auch wenn er seine größten Erfolge im Vollkontakt erzielt hat, so zeigte er selbst nach K-1-Regeln bisher mehr als nur ansprechende Leistungen. Dazu ist es dem Edeltechniker aus Ingolstadt immer eine Augenweide, ihn bei seinen Kämpfen zu beobachten. Allerdings hat man für Wolf auch gleich einen äußerst starken wie auch unangenehmen Gegner ausgesucht. Mit K-1 Max & Krush-Veteran Hirotaka Urabe aus dem bekannten Team Dragon wird das Ganze natürlich eine ungeheuer schwere Aufgabe werden. Aber auf diesem Level gibt es keine Wunschgegner mehr und darüber hat sich Wolf in seiner Laufbahn auch noch nie beschwert.

Egal wie dieser Kampf auch ausgehen mag, die Tatsache, dass Wolf diese Möglichkeit bekommt, dort auf sich aufmerksam zu machen, ist ein weiterer Beleg dafür, dass die harte Arbeit in den vergangenen Jahren sich auch ausgezahlt hat. Er ist nicht der erste und bestimmt auch nicht der letzte Kämpfer, welchen die ISKA-Deutschland nach Asien schickt.