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Glory: Kommt Bonjasky vs. Saki II?

Remy Bonjasky würde nochmal gegen Saki antreten. (Foto: Glory Sports International)

Nicht erst seit gestern sticheln Gökhan Saki, seines Zeichens ehemaliger Glory Champion im Halbschwergewicht, und der dreifache K-1 World Grand Prix Sieger Remy Bonjasky gegeneinander. Geht es nach den beiden, dann soll ein Kampf in diesem Jahr folgen. Aber wird er das auch?

"Wenn er möchte, dann können wir gerne noch einmal gegeneinander kämpfen. Ich habe ihn (Saki) schon 2008 ausgeknockt und werde dies wieder tun", so die Worte von Bonjasky.

Hintergrund ist, dass Saki sich nach dem Kampf von Rico Verhoeven und Badr Hari in einem sozialen Netzwerk zu Wort meldete und mehr solcher Superfights forderte, weil es genau das ist, was die Leuten sehen möchten. Dabei holte er auch gleich noch weiter aus und forderte einen Rückkampf zwischen ihm und eben Bonjasky. Beide hatten sich im 2008er K-1 World Grand Prix Finale gegenübergestanden und Bonjasky beendete diesen Kampf vorzeitig, als er Saki mit einem brachial gesprungenen Kick zum Körper zu Boden schickte.

Die Frage ist, wo würde ein solcher Kampf am meisten Sinn ergeben? Sicherlich wäre Istanbul ein geeigneter Austragungsort für dieses Duell, denn dort wird Saki quasi verehrt wie kaum ein anderer. Was dagegen spricht, ist die momentane politische Situation, die eine Veranstaltung in solch einer Größenordnung in der Türkei eventuell verhindern könnte. Da man aber mit Amsterdam und Rotterdam gleich zwei Events für dieses Jahr in Holland plant, würde einer der beiden Standorte sicherlich in die engere Wahl kommen.

Auch wenn beide ihr Interesse an einem Kampf bekundet haben, so gibt es bisher noch keine weiteren Informationen darüber, ob und wann dieser Kampf überhaupt zu Stande kommen könnte. Natürlich muss eine Promotion immer schauen, mit welchen Duellen man das größtmögliche Interesse bei den Fans und Zuschauern erzeugt. Fakt ist aber auch, dass hinter den ganzen "Alt-Stars" eine neue Generation an Kämpfern in Form von Artem Vakhitov, Rico Verhoeven, Robin van Roosmalen, Cedric Doumbè, Sitthichai Sitsongpeenong und, und, und herangewachsen ist. Genau diese Generation muss auch in das rechte Licht gerückt werden, um damit bei der breiten Masse das Interesse zu erzeugen. Sich hauptsächlich nur auf Stars der vergangenen Tage zu konzentrieren, wäre ein kapitaler Fehler.