Vorberichte

FFC 19 mit Sakara, Keklic, Wilnis und Akil

Foto: Final Fight Championship.

Nur noch ein paar Tage, dann fliegen an der Donau die Fäuste: Am 18. September baut die Final Fight Championship ihren Ring zum zweiten Mal in Österreich auf. In Linz haben die Kroaten ein Programm aus MMA- und K1-Duellen auf die Beine gestellt, das Action verspricht – mit von der Partie sind u.a. Glory- und UFC-Veteranen.

Für deutsche Kampfsportfans besonders interessant: In Linz wird der Bielefelder Dib „Knochenbrecher“ Akil (2-1) den größten Kampf seiner Karriere bestreiten (GNP1.de berichtete). Sein Gegenüber in seinem erst dritten Profi-MMA-Kampf ist UFC-Veteran Alessio „Legionarius“ Sakara (16-11-0(2)).

Sakara kehrt nach einer Verletzung in seinem FFC-Debüt im Dezember des letzten Jahres in den Ring zurück. Der 34-Jährige ehemalige Profiboxer ist seit März 2010 sieglos und will nach Niederlagen gegen Namen wie Brian Stann und Chris Weidman, die 2013 zu seiner Entlassung aus der UFC geführt haben, gegen Dib Akil endlich wieder zurück auf die Siegerstraße.

Der „Knochenbrecher“ gab 2014 sein Profi-MMA-Debüt und konnte seine beiden ersten Kämpfe in Runde eins gewinnen – je ein Mal durch Aufgabe und technischen Knock-out. Danach folgte eine Niederlage durch Aufgabe bei "Desert Force" in Libanon. Mit Sakara springt das Gegner-Niveau für ihn nun um gleich ein paar Dutzend Level nach oben – der Italiener ging noch vor fünf Kämpfen mit UFC-Mittelgewichtschampion Chris Weidman über die volle Distanz. 

Der Hauptkampf des K1-Programms wird derweil von David Keklic angeführt, der in Linz zum letzten Mal in den Ring steigen wird – nach über 50 Kämpfen soll am 18. September Schluss sein. Für seinen letzten Abend im Ring hat sich der Europa- und Weltmeister allerdings kein Fallobst organisiert, bei FFC 19 wird er auf den erfahrenen Jason Wilnis treffen.

Der Niederländer stand bisher ganze sechs Mal bei Glory im Ring und ist auch bei FFC kein Unbekannter: In seinem Debüt 2013 fuhr er einen spektakulären K.o. gegen Zoran Majkic ein.

Weitere Infos sowie Tickets gibt es auf www.ffc-austria.com.