Vorberichte

Die Ironborn Submission Grappling Challenge lädt ein

International sorgen Events wie Metamoris, Polaris oder das Eddie Bravo Invitational für Schlagzeilen, indem sie große Namen des Sports auftreten lassen. Doch auch in Deutschland ist Grappling im Aufschwung. Die Ironborn Submission Grappling Challenge will am 5. November mit einem actiongeladenen Regelwerk spannende Duelle aufs Papier bringen. Veranstalter sind „BodyMasters Wuppertal“ und „Cage MMA Cologne“.

Die Ironborn Submission Grappling Challenge ist als Submission-Only-Turnier angesetzt. Gekämpft wird sowohl Nogi und im Gi. Man kann allerdings nur durch Aufgabe gewinnen, es gibt keine Punkte für Positionen. Für Zuschauer ist dies besonders spannend, da man keine Punktsicherung oder zeitintensive Haltegriffe erwarten kann. Sollten die Athleten nicht innerhalb der angegeben Zeit einen Erfolg erzielen, treten actionfördernde Overtime-Regeln in Kraft.

Ein bei Experten auf 10-Minuten angesetztes Kampflimit gibt den Athleten die Chance vorzeitig zu gewinnen. Zudem bekommt der Athlet, dem eine Submission innerhalb der 10 Minuten gelingt, jeweils 1/9 des Jackpots ausgezahlt. Ein deutlicher Grund, alles daran zu setzen den Kampf vorzeitig zu beenden – was den Zuschauern zugutekommt.

„Das Startgeld für eine Division (Gi oder No Gi) beträgt 35 Euro. Für beide 50 Euro. 5 Euro von jeder Anmeldung gehen in einen Pott, der unter den erst- und zweitplatzierten jeder Klasse in einer offenen Klasse ausgekämpft wird. Keine Submission in der regulären Kampfzeit bedeutet keine Kohle. Jede Submission berechtigt zu 1/9 des Jackpots. Der nichterkämpfte Anteil am Preisgeld geht automatisch in den Jackpot für das nächste Turnier“, so die Veranstalter.

Zudem gilt: Sollte das Duell nicht vorzeitig entschieden werden, tritt eine Verlängerung in Kraft, die aus maximal drei Runden besteht, in der jeder Athlet jeweils in der Backmount oder Spiderweb/Armbar-Position starten darf und dort versucht die Begegnung durch Aufgabe zu beenden. Wem die schnellere Submission gelingt, gewinnt. Sollten die drei Versuche nicht reichen, um den Gegner zu besiegen, entscheidet die insgesamt schnellste Escape-Zeit (der drei Runden) darüber. Die Zeit wird gestoppt, wenn entweder eine Submission stattgefunden hat, oder der Kämpfer in der nicht-dominanten Position aus der Position entkommen ist.

Neben den eingesprungenen Beinscheren oder Würfen auf Kopf oder Nacken gibt es keine Einschränkungen bei den Profis, lediglich bei der Anfängerklasse wird auf Heelhooks, Slams, Guard Jumps oder gedrehte Nackenhebel verzichtet.

„Es gibt drei Leistungsklassen, Beginner bis 1 Jahre Erfahrung, Intermediate bis 3 Jahre und Advanced/Pro für den Rest. Jede Leistungsklasse wird in mindestens drei Gewichtsklassen unterteilt. -75, -90, +90. Je nach Anmeldungen wird nochmals unterteilt. Ausserdem gibt es mindestens eine Frauenklasse, die auch eventuell gesplittet wird. Der Pot (jeweils einer für Gi und Nogi) wird dann in einer offenen Klasse ausgekämpft, in der die erstplatzierten aller Leistungs- und Gewichtsklassen gegeneinander antreten werden.“

Veranstaltungsort sind die Räumlichkeiten des Cage MMA Cologne in der Stollberger Straße 370 in Köln. Weitere Infos sind auf https://ironborn.de, www.cage-mma.de oder www.bodymasters.de zu bekommen.