Sportlernahrung

Low Carb-Food: Japanischer Kürbis-Eierkuchen

Die Tage werden langsam wieder kürzer, die Bäume verlieren ihr sattes Grün und auch die Temperaturen fallen merklich. Aber das alles ist für uns Sportler kein Hindernis. Denn  schließlich ist der Erfolg nicht abhängig von den Jahreszeiten UND es ist endlich wieder Zeit für Kürbis! Der Herbst hat also nicht nur schlechte Seiten, denn nun ist Hochsaison für das orange Gemüse. Dass man damit nämlich eine Menge gesundes und nicht zuletzt kohlenhydratarmes Essen zubereiten kann, zeige ich euch hier und heute.

Dieses Mal präsentiert die Kämpferküche eine Mischung der asiatischen Version des Herbstgemüses und dem deutschen Traditionsgericht - den japanischen Kürbis-Eierkuchen. Hayia!

Zutaten (6 Portionen):

  • 8 Eier
  • ½ Hokkaido-Kürbis mit Schale
  • 2 Schalotten
  • 2 Knoblauchzehen
  • 150 g Champignons
  • 2 Stiele Salbei
  • 4 EL Olivenöl
  • Salz & Pfeffer

Zubereitung (30 min):

  1. Schalotten und Knoblauch schälen und fein hacken. Champignons putzen und würfeln. Den Hokkaido-Kürbis waschen, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Den Salbei waschen und fein hacken.
  2. Olivenöl in eine beschichtete und vorgeheizte Pfanne geben und den Kürbis etwa 5 Minuten anbraten. Anschließend Zwiebeln und Knoblauch hinzugeben und weiter andünsten.
  3. Champignons hinzugeben und das Ganze weitere 5 Minuten braten. Dann den Salbei mit hineingeben.
  4. Nun die Eier in einer Schlüssel gleichmäßig verquirlen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Im Anschluss mit in die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze anstocken lassen.
  5. Das Ganze im 200 Grad vorgeheizten Ofen etwa 10 Minuten ausbacken. Zum Schluss auf eine Platte stürzen, zerteilen und servieren. 

Das nenne ich mal eine kulturübergreifende Mahlzeit. Den zünftigen Eierkuchen kennt jedes Kind, aber erst durch die asiatische Komponente in Form von Hokkaido-Kürbis wird er zum internationalen Genuss.

Die vielfachen Vorteile von Eiern muss ich hier nicht breit beleuchten. Viel interessanter ist der Kürbis. Dieser enthält nämlich im Gegensatz zu seinen Artgenossen weniger Wasser und weist somit eine höhere Nährstoffdichte auf. Dazu gehört besonders der erhöhte Wert an Beta-Carotin, welches zu Vitamin A umgewandelt wird. Mit 100g Hokkaido-Kürbis nimmt man bereits ein Drittel des Tagesbedarfs an Beta-Carotin zu sich. Das wirkt sich positiv auf Haut, Haare und die Sehkraft aus. Darüber hinaus hat das orange Saisongemüse aus Japan aber noch eine Menge Vitamin B1, B2, B6 und C zu bieten. Außerdem stehen neben Eisen und Folsäure auch Magnesium und Phosphor zum Verzehr bereit.

Das optimale Lebensmittel für die kältere Jahreszeit also. Um gesund und satt durch den Herbst zu kommen, sollte der Hokkaido-Kürbis auf keinem Speiseplan fehlen. Sayonara.