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Sieben Fragen an Antoni Chmielewski

Antoni Chmielewski (Foto: sport.wp.pl)

Der Pole Antoni Chmielewski (22-9) ist ein ehemaliger Judoka, der seit 2003 als MMA-Kämpfer aktiv ist. Bisher hat der dreißigjährige in seiner Karriere 31 Duelle bestritten, viele davon bei KSW, der größten Organisation seines Heimatlandes.

GroundandPound: Hallo Antoni, warum hast du dich entschieden ein MMA-Kämpfer zu werden?
Antoni Chmielewski: Der Polnische Judo-Verband hat das für mich entschieden, weil sie mich wegen einer Krankheit nicht für das Olympische Team 2004 vorgesehen haben.

Was sind deine Stärken und Schwächen als Kämpfer?
Mit Sicherheit meine Kraft und mein Durchhaltevermögen, auch wenn es hin und her geht. Meine Schwäche ist, dass ich an das Boxen glaube (lacht).

Welcher Kampf war bisher dein härtester?
Gegen Jack Buczko, wo ich zum ersten Mal verloren habe und dabei gleich K.o. gegangen bin.

Wann steht dein nächster Kampf an?
Am 24. November bei Draka 15 in Russland gegen Ruslan Giliazov.

Wenn du einen Gegner für deinen nächsten Kampf wählen könntest, wer ware es?
Auf jeden Fall jemand aus den Top Ten in Europa, weil ich weiß, dass ich auch dort stehen kann.

In deinem letzen Kampf bist du gegen Matt Horwich unterlegen, was lief falsch für dich im Duell?
Ich habe es mit dem Training übertrieben und übertrainiert. Beim Kampf hatte ich einfach keine Kraft mehr. Sonst wäre es gut gelaufen. Meine Strategie hatte gut funktioniert, aber durch das übertrainieren ist mir in der zweiten Runde die Luft ausgegangen.

Danke für das Gespräch, möchtest du abschließend noch etwas sagen?
Bleibt dran und drückt mir die Daumen, weil ich wirklich zeigen will, was ich kann, und mir sicher bin, dass ich das auch werde.