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Saba Bolaghi: Ich gebe dem Kampf eine 3+

Saba Bolaghi (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Saba Bolaghi ist zurück. Nach einem Jahr Pause stand der Frankfurter bei GMC 20 wieder im Käfig. Auch ein Comeback bei GMC, wo Bolaghi seit seinem Kampf des Jahres 2016 gegen Lom-Ali Eskiev nicht mehr in Aktion war. Von langer Hand geplant war das GMC-Comeback jedoch nicht.

„Es hat sich kurzfristig ergeben“, erklärt Bolaghi im GNP1TV-Interview. „Ich war lange verletzt mit einem Kieferbruch und einem Bruch der Mittelhand. So zieht sich ein Ding nach dem Anderen. Ich habe wieder angefangen zu trainieren und wollte vor dem Sommerloch noch einen Kampf machen und dann hat mir GMC die Möglichkeit gegeben, daher danke an GMC.“

Die lange Abwesenheit und Verletzungspause machte sich auch im Kampf bemerkbar, sodass Bolaghi trotz des Punktsiegs nicht ganz mit sich und seiner Leistung zufrieden war, wie er einräumte.

„Jain. Ich konnte ein paar Sachen aus dem Gameplan umsetzen. Meine Defense war okay und einmal hat er mich im Schlagabtausch am Kinn ein wenig geschliffen. Da hat es mich von den Beinen geholt, aber ich konnte direkt shooten und meine Athletik nutzen und das Ding über den Boden nach Hause holen. Ich gebe dem Kampf eine 3+.“

Es besteht also noch Luft nach oben für den früheren GMC-Champion, der nach der langen Pause natürlich auch erstmal Ringrost abschütteln musste.

„Auf jeden Fall. Es ist im Kampf immer was Anderes. Die Intensität hat man im Training einfach nicht. Dann ist noch die Nervosität da, man braucht dieses Selbstvertrauen im Stand, um die Übersicht und die Ruhe zu behalten, das hat man im Kampf natürlich auch gemerkt.“

Das komplette Interview mit Saba Bolaghi findet ihr hier: