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Robert Stieglitz will erst Arthur Abraham, dann Felix Sturm

Robert Stieglitz und Arthur Abraham werden ein viertes Mal aufeinandertreffen, das hat der Weltverband WBO angeordnet. Im Interview mit Groundandpound-TV verrät der Magdeburger nun, wann es soweit sein könnte und äußert sich zu den Betrugsvorwürfen von Felix Sturm.

Robert Stieglitz und Felix Sturm haben im November einen der besten Kämpfe des letzten Jahres abgeliefert. Am Ende reichte es für beide jedoch nur zu einem Unentschieden. Damit ist natürlich niemand zufrieden. Sturm warf Stieglitz und seinem SES-Stall anschließend im Interview mit Groundandpound-TV vor, etwas am Ergebnis gedreht zu haben. "Der Kampf war abgesprochen!", wetterte er vor einigen Wochen.

"Da wurde in meinen Augen nichts gedreht oder verkehrt gemacht. Unentschieden geht in Ordnung", erklärt Stieglitz nun gelassen. "Ich wünsche mir nur nochmal einen Kampf, damit ich es noch besser machen kann und deutlicher gewinne."

Bevor es dazu kommt, muss er jedoch erst einmal gegen einen alten Bekannten ran: WBO-Weltmeister Arthur Abraham. Es wird bereits das vierte Aufeinandertreffen der beiden. Ist das zu viel?

"Wir kennen uns, aber ich will Weltmeister werden, also muss ich gegen Arthur Abraham boxen", so Stieglitz. "Arthur Abraham ist nicht mein Wunschgegner, aber wenn er Weltmeister ist und bleibt, dann bin ich verpflichtet, gegen ihn zu boxen."

Aktuell steht es 1:2 zwischen beiden Super-Mittelgewichten. Einem Blitz-Sieg von Stieglitz stehen ein eindeutiger und zuletzt ein sehr knapper Punktsieg von Arthur Abraham gegenüber. Nun will Stieglitz ausgleichen.

"Der letzte Kampf gegen ihn wurde in meinen Augen falsch gedreht", so Stieglitz. "Ich war ja damals noch Weltmeister und der Weltmeister muss richtig geschlagen werden. Ich war klar besser als Arthur. Ein letzter Kampf muss einfach sein."

Ein fester Termin für den Kampf steht bisher noch nicht, Stieglitz peilt jedoch Anfang Juni an und verspricht einen "spannenden, blutigen" Fight.

Das gesamte Interview: