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Rany Saadeh: Erwartungsgemäß erfolgreich

Rany Saadeh (Foto: BAMMA)

Am Samstagabend konnte sich der Berliner Rany Saadeh bei BAMMA 15 gegen Mahmood Besharate nach Punkten durchsetzen. Er sagt: Überraschungen gab es kein, der Kampf lief genau wie erwartet. Groundandpound.de hat anschließend mit ihm gesprochen.

Groundandpound.de: Rany, erst einmal herzlichen Glückwunsch zum Sieg. Wie hast du den Kampf erlebt?
Rany Saadeh: Im Groben habe ich den Kampf genau so erwartet. Ich habe präzise Treffer im Stand gesetzt und mein Gegner hat den Takedown gesucht. Sobald es zu Boden ging, habe ich mich sehr wohl gefühlt und durchgängig dominiert. Ich muss sagen, dass Mahmood im Stand auch ein paar gute Treffer gesetzt hat, deren Auswirkungen ich deutlich spüre. 

Warst du überrascht, dass Besharate so oft den Takedown gesucht hat?
Überhaupt nicht, ich habe damit gerechnet. Ich hätte trotzdem noch mehr Geclinche erwartet.

Er konnte ein paar Headkicks anbringen, wie gefährlich waren die?
Sie haben mich gut durchgeschüttelt. Allerdings habe ich den ersten geblockt und den zweiten mit einem Haken und anschließendem Takedown gekontert.

Trigg hatte dir indirekt vorgeworfen, nach diesem Takedown zu wenig getan zu haben und auf Nummer sicher gegangen zu sein. Wie siehst du das?
In erster Linie will ich einfach nur gewinnen. Wenn sich die Möglichkeit öffnet, den Kampf frühzeitig zu beenden, dann nutze ich sie, allerdings gab es sie nicht. Es gibt keinen Grund etwas Verrücktes zu riskieren, nur um ein vorzeitiges Ende herbeizurufen, obwohl ich den Kampf sicher gewinnen kann. Dafür bietet der Kampf zu viele Gefahren. Allerdings kann ich nicht zustimmen, zu wenig getan zu haben.

Was kommt jetzt? Hat BAMMA etwas zu dir gesagt?
Als erstes möchte ich mich eine Woche zurücklehnen und den Sieg genießen, schließlich habe ich sehr viel Arbeit investiert. Wie es in meiner Karriere weitergeht, werdet ihr früh genug erfahren, wenn BAMMA die nächsten Termine verkündet.

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