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Peter Sobotta: UFC Hamburg ist ein Pflichttermin für mich!

Peter Sobotta (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Eigentlich hätte Peter Sobotta an diesem Wochenende beim ersten UFC-Event auf niederländischem Boden in Rotterdam erneut in den Käfig steigen und sich mit Dominic Waters messen sollen – eine Verletzung des Sprungsgelenks stoppte den Planet-Eater-Athleten allerdings in seinem Vorhaben. Wir sprachen mit Sobotta über seine Verletzungsmisere, seine Comebackpläne für UFC Deutschland und Ambitionen nach dem Karriereende.

„In den letzten vier Jahren hatte ich jedes Jahr eine größere Verletzung, die mich immer wieder rausgeworfen hat. (…) Ich denke, das hängt mit dem Alter zusammen. Ich merke einfach, dass mein Körper früher – mit Anfang 20 – höhere Belastungen ausgehalten hat als heute, aber das ist halt das Schicksal des Sportlers“, konstatierte der Balinger. „Ich denke aber, dass ich noch ein paar gute Jahre (vor mir) habe.“

Nach der Verletzung, die den 29-Jährigen über mehrere Wochen auf Krücken laufen und somit zwangspausieren ließ, will Deutschlands Weltergewicht Nummer eins bald wieder angreifen. Wie die UFC im Laufe dieser Woche verkündete, kehrt sie am 3. September dieses Jahres in die Barclaycard Arena nach Deutschland, genauer gesagt in die Hansestadt Hamburg zurück (GNP1.de berichtete). Die deutschen MMA-Fans dürfen sich also erneut auf Kämpfe ihrer Helden im eigenen Land freuen.

Wie er verlauten ließ, wird wohl auch Peter Sobotta wieder mit von der Partie sein. „Ich bin der einzige deutsche Kämpfer, der bisher bei allen UFC-Veranstaltungen auf deutschem Boden gestanden hat und das soll auch so bleiben, bis ich irgendwann einmal meine Karriere beende. Für mich ist es ein absoluter Pflichttermin“, äußerte er sich vielversprechend zur bevorstehenden Rückkehr der weltweit größten MMA-Organisation in die Bundesrepublik.

Auch nach Beendigung seiner aktiven Laufbahn wird der sympathische BJJ-Schwarzgurt dem Sport wohl erhalten bleiben. Angesprochen auf sein Gym, Planet Eater, gab der im polnischen Zabrze geborene Sobotta an, mit der Entwicklung und den Erfolgen seines Teams und dessen Kämpfern im vergangenen Wettkampfjahr sehr zufrieden zu sein und scheint darüber hinaus auch durchaus Gefallen an der coachenden Tätigkeit gefunden zu haben.

„(…) Mir gefällt die Rolle des Trainers und ich kann mir auch ganz gut vorstellen, dass ich, wenn ich irgendwann selber nicht mehr kämpfe, Vollzeit-Trainer bin und die Jungs manage“, ließ das MMA-Urgestein abschließend wissen.

Das gesamte Interview findet ihr hier: