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Peter Sobotta: „Gut, dass ich nicht im UFC-Spiel bin!”

Seit gestern ist es offiziell: Peter Sobotta kämpft am 8. Mai in Rotterdam gegen den Amerikaner Dominic Waters. Für den Balinger nicht der einzige Grund zur Freude. Vor kurzem wurde sein Vertrag um vier weitere UFC-Kämpfe verlängert, zu verbesserten Bezügen. GNP1-TV sprach mit Sobotta im Vorfeld von UFC London über seinen nächsten Kampf, die UFC in Europa und sein Fehlen bei EA Sports UFC 2.

„Ich habe immer gesagt, dass es mein eigentliches Ziel ist, in einem Videospiel zu sein. Sobald das geschafft ist, beende ich meine Karriere. Von daher ist es gar nicht so schlecht, dass ich noch nicht im Spiel bin. So kann ich noch ein wenig weiterkämpfen.”

Glück im Unglück für Sobottas Fans, die im kommenden UFC-Spiel auf das Weltergewicht verzichten müssen. Dafür können sie den Balinger demnächst wieder in Aktion bewundern, wenn er am 8. Mai in Rotterdam ins Octagon steigt. Der 29-Jährige misst sich nach seiner jüngsten Niederlage bei UFC 193 gegen Kyle Noke mit Dominic Waters. Pikant daran: Waters ist ein Teamkollege von Kyle Noke bei Greg Jackson. Sobotta ist also gewarnt, geht aber zuversichtlich in die Vorbereitung auf den Kampf. Frisch mit einem neuen UFC-Vertrag ausgestattet, hatte Sobotta auch eine Botschaft an die deutschen MMA-Fans:

„Kommt zur UFC nach Rotterdam. Es ist wichtig für den Sport. Ich kanns nicht oft genug sagen, wenn die UFC nach Europa kommt, es ist das sowieso ein heikler Markt. Die Hallen sind oft nicht ausverkauft und die UFC muss viele Tickets verschenken. Und je schlechter es läuft, desto weniger haben die auch Lust auf Europa. Es ist einfach wichtig für die europäische Szene, dass die Veranstaltungen gut besucht werden. Also meckert nicht die ganze Zeit in sozialen Netzwerken über das Programm, sondern geht da hin und unterstützt die UFC. Zeigt der UFC, dass auch die europäischen Fans Bock auf die UFC haben, dann kriegt hier auch starke Kämpfe, so wie Anderson Silva gegen Michael Bisping!”

Das komplette Interview findet ihr hier: