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Nordin Asrih: Nick Hein, ich zeige dir, wer der Herr im Haus ist!

Wer in den letzten Wochen Nordin Asrihs Twitter-Account verfolgt hat, der dürfte mitbekommen haben, dass der Düsseldorfer versucht, einen UFC-Vertrag zu bekommen. Der ehemalige TUF-Teilnehmer bot sich mehrfach als Ersatzkämpfer für kurzfristige Ausfälle an und sprach die UFC und deren Kämpfer direkt an. Auch vor Deutschlands UFC-Star Nick Hein machte er nicht halt. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten (GNP1.de berichtete). Wir sprachen mit Asrih bei der Waage von Fight Vision Europe.

Der Pride Gym-Headcoach stand zuletzt bei Superior FC 17 im Käfig, wo er seinen Titel im Leichtgewicht gegen Vaso Bakocevic erfolgreich verteidigen konnte. Er schlug den Montenegriner in der zweiten Runde durch T.K.o. Wir sprachen mit Asrih über dieses Duell und den Kampfausgang, den er im Vorfeld prognostiziert hatte.

„Das hat dem Vaso natürlich nicht gefallen, die Aussage und die Vorhersage - vor allen Dingen, die ‘2.-Runde-T.K.o.-Geschichte‘, die dann auch funktioniert hat“, so Asrih im Interview. „Die nächste Baustelle war dann direkt UFC-Stockholm.“

Asrih versuchte durch einige Twitter-Meldungen ein Duell bei der UFC Fight Night in Stockholm zu ergattern. Da Mairbek Taisumov verletzungsbedingt ausfiel, wollte Asrih an seiner Stelle gegen Joaquim Silva antreten. Auf einen Tweet eines Twitter-Benutzers, der ein zukünftiges Duell zwischen dem mehrfach von Asrih herausgeforderten Joaquim Silva und Nick Hein vorschlug, antwortete Asrih: „Oh bitte nicht Nick Hein. Das wäre ein zu leichter Kampf. Komm und kämpfe gegen mich, Joaquim Silva.“

Die Aussage führte zur Gegenreaktion von Hein, auf die Asrih weiter im Video-Interview einging:
„Der Nick sollte sich nicht zu sicher fühlen. Ich glaube, er kann sich in der UFC verstecken, indem er sagt: 'Ich habe einen UFC-Vertrag und wenn du (gegen) mich kämpfen willst, dann musst du erst hierhin.' Er steht an Nr.1 in Deutschland. Ich kann dir sagen: Die Frage ist, wie lange du dort stehst mein Freund!“

Des Weiteren kritisierte der Düsseldorfer den Kampfstil von Hein: „Als Kämpfer soll man versuchen den Kampf zu beenden und nicht im Octagon rumrennen, als würd man einen Staffellauf machen.“

Asrih will ein Duell gegen Hein um jeden Preis. „Ich kämpfe den Jungen auch mit nur einem UFC-Kampf-Vertrag. Nur, um dem zu zeigen, wer der Herr im Haus ist“, so Asrih weiter. „Ich glaube er hat vergessen, wer ihm die Hand gehalten hat, als er die Vorbereitung bei mir gemacht hat und jeden Tag am Heulen war und ich ihn jedes Mal aufbauen wollte. Als er den Arsch von mir versohlt bekommen hat, ich glaube das hat er auch vergessen.“

Offenbar ist das letzte Wort zwischen den beiden Fightern noch nicht gesprochen. Das komplette Interview mit Nordin Asrih findet ihr hier: