Interviews

Neun Fragen an Marcin Naruszczka

Respect FC-Halbschwergewichtschampion Marcin Naruszczka. (Foto: Franz Schwerdtmann/GroundandPound)

Hallo Marcin, wann und warum hast du dich entschieden MMA-Kämpfer zu werden?
Ich denke, ich wurde schon als Kämpfer geboren. Schon als kleiner Junge habe ich viel auf dem Spielplatz gekämpft, aber richtig mit dem MMA-Sport angefangen habe ich auf der Universität.

Wo siehst du selbst deine Stärken, aber auch deine Schwächen?
Ich würde sagen, dass noch jeder Aspekt bei mir seine Schwächen birgt, außer mein Charakter und mein Kämpferherz.

Was waren bisher so die härtesten Kämpfe deiner Karriere?
Alle von ihnen. Die größte Herausforderung bildet immer der aktuelle Kampf.

In deinem letzten Kampf hast du Abu Azaitar besiegt, bitte erzähl uns etwas über den Kampf.
Es war wieder ein harter Kampf. Ich habe viel Herz in die Leistung gesteckt.

Wie findest du Respect FC, wo der Kampf stattgefunden hat?
Respect FC ist eine gute Organisation, ich kämpfe dort wirklich gerne wegen dem coolen Publikum und der Atmosphäre.

Im Mai musstest du die erste Niederlage deiner professionellen Karriere hinnehmen, was ist im Kampf gegen Borys Mankowski falsch gelaufen?
Einfach, 77 Kilogramm ist nicht meine Gewichtsklasse.

Wie hast du dich danach gefühlt?
Ich habe mich nach einer riesigen Afterparty gefühlt (lacht).

Noch eine Frage zum MMA-Sport in Polen, wie groß ist dieser dort bereits?
Der Sport ist sehr populär in Polen. Ich denke, einer der Vorreiter in ganz Europa. Es gibt zwar noch ein paar finanzielle Probleme, aber wir haben großartige Trainer und Kämpfer in unserem Land. Mit KSW haben wir hier auch eine der besten Organisationen auf dem ganzen Kontinenten.

Wo siehst du die Unterschiede zwischen dem MMA in Polen und in Deutschland?
Ich denke, der Sport hat in der Öffentlichkeit in Polen einen viel besseren Ruf als in Deutschland. Aber ich hoffe, dass wird sich auch in Deutschland bald ändern.