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Mousasi vs. Munoz: Der Gewinner in der Nähe des Titelkampfes

(Foto: Nazariy Kryvosheyev/ Groundandpound.de)

Gegard Mousasi ist seit Jahren in der MMA-Welt ein Begriff. Der Niederländer gehört zu den besten Kämpfern des Planeten. Bei der UFC Fight Night 41 wird der Weltenbummler auf Mark Munoz treffen. Ein Duell das viel Spannung und richtungsweisende Impulse in der Mittelgewichtsdivision verspricht. Genug Grund für Groundandpound TV die beiden Kontrahenten vor die Kamera zu holen.

Gegard Mousasi ist trotz seiner erst 28 Jahre ein alter Hase im Buisness. Es gibt kaum etwas was der Mann aus Leiden in seinen bisher 40 Profikämpfen noch nicht gesehen hat. Im Interview sprach er dementsprechend nüchtern über seine Einschätzung zum Hauptkampf. Gegard Mousasi fühlt sich wohl im Mittelgewicht. Der Mann der früher lange Zeit im Halbschwergewicht angetreten ist sagte gegenüber Groundandpound TV: „Ich fühle, dass ich im Mittelgewicht ein besser Kämpfer bin“.

Der Top Ten Mittelgewichtler hat im Februar eine Niederlage gegen Lyoto Machida einstecken müssen, eben jenen Kämpfer der einen Titelkampf vor den Augen hat. Auf die Frage wo er sich sieht antwortete der Knockout-Spezialist: „Ich sehe mich knapp an den Top Fünf. Ich brauche jetzt eins bis zwei Siege um eventuell einen Titelkampf zu bekommen.“

Mark Munoz musste das gleich Schicksal wie sein Gegenüber erleiden. Im Oktober letzten Jahres unterlag er dem ehemaligen Halbschwergewichtschampion der UFC nach einem Head Kick. Die philippinische Abrissbirne sieht sich und seinen gegenüber nach den beiden Niederlagen gegen die gleiche Person als neuen Kämpfer an, was er am Samstag in Berlin auch zeigen will. Auf eine Prognose will sich der Amerikaner aber nicht einlassen, viel zu groß ist die Unvorhersehbarkeit im MMA. „T.J. Dillashaw war nicht der ursprüngliche Gegner von Renan Barao, aber er hat gewonnen“, so der Mann vom Reign Gym anspielend auf die Unwegbarkeiten innerhalb des Octagons. Trotz allem ist sich der 36-Jährige der immensen Auswirkungen eines Sieges im Hauptkampf der Deutschland Veranstaltung bewusst. „Mit einem Sieg über Mousasi bringt man sich wieder in die Köpfe der Entscheidungsträger, wenn es darum geht den Nummer eins Herausforderer zu benennen.“

Das Mittelgewicht ist eine der ausgeglichensten Gewichtsklassen innerhalb der UFC und viele Herausforderer warten nur auf einen Titelkampf mit dem Titelträger Johny Hendricks. Angesprochen auf die Stärke seiner Kontrahenten meinte der Mann aus dem Sonnenstaat der USA Kalifornien, dass jeder der ersten Zehn in der Rangliste den Titelträger schlagen könnte, wenn alles stimmt. Sorgen, dass er da nicht mithalten könnte macht sich der langjährige UFC-Veteran nicht. „Ich habe mit Chael trainiert. Ich habe mit Lyoto Machida sowohl im Ring gestanden als auch trainiert und auch Michael Bisping ist in mein Gym gekommen.“ Damit spricht er auf seinen großen Erfahrungsschatz an. Er kennt viele der besten Männer im achteckigen Käfig und er hat auch schon mit vielen gemeinsam Schweiß vergossen.

Hier die Videos zu den Interviews: