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Mohamed Trabelsi nach Sieg über Oscar Nave: Er hat bekommen, was er verdient hat!

Mohamed Trabelsi (Foto: Fabian Habel/GNP1.de)

Mohamed Trabelsi ist zurück auf der Siegerstraße. Nach Wochen voller Anfeindungen war es im Käfig der 22-jährige Münchner, der vor heimischem Publikum den sportlichen Wettkampf mit Oscar Nave für sich entscheiden konnte. Im nachfolgenden Interview mit GNP1 TV sprach er über seine Niederlage gegen Mohamed Grabinski, sein Training bei Team Alpha Male sowie seine Zukunft im Federgewicht.

Für Mohamed Trabelsi war es ein Abend ganz nach Plan. Bei GMC 19 konnte er in seiner Heimatstadt München nicht nur einen ungefährdeten Punktsieg einfahren, sondern auch seine Zielsetzung perfekt umsetzen: „Mein Plan war, ihn entweder in der ersten Runde K.o. zu hauen oder ihn drei Runden lang leiden zu lassen“, sagte der 22-Jährige nach seinem Triumph über Oscar Nave. „Genau so habe ich es gemacht. Ich habe ihn drei Runden lang jede einzelne Sekunde jeden einzelnen Schlag spüren lassen. Genau wie er mich und meine Familie die letzten paar Wochen und Monate beleidigt hat, hat er es jetzt bekommen.“

Nach einer Punktniederlage im Leichtgewichtstitelkampf mit Mohamed Grabinski war es für Trabelsi der erste Auftritt im Federgewicht. Trotz seines bevorstehenden Gewichtsklassenwechsels konnte er sich diese Chance nicht entgehen lassen und bereut nichts: „Der Kampf zwischen mir und dem Mo war super“, so der Athlet vom Munich MMA. „Ich habe leider nach Punkten verloren. Wir wussten ja eh schon, dass wir ins Federgewicht runtergehen werden, das ist auch besser für mich, besser für mein Team. Für mich ist es kein Fehler, dass ich gegen den Mo gekämpft habe.“

Auch für diesen Kampf absolvierte Trabelsi einen Teil seiner Vorbereitung beim weltbekannten Team Alpha Male, Heimat von Urijah Faber und Cody Garbrandt: „Das ist eine super Erfahrung, dort mit solchen Profis und UFC-Kämpfern zu trainieren. Das war für mich der Hammer und hat mir sehr viel in meiner Karriere gebracht. Ich werde auch wieder dort hingehen.“

Wie es mit Mohamed Trabelsi im Federgewicht weitergeht, seht ihr hier: