Interviews

Max Coga: Solange der Titel in Frankfurt bleibt, bin ich zufrieden.

Max Coga (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Am Samstag stand Max Coga bereits das dritte Mal seit Juni im Käfig von GMC und feierte seinen zweiten Sieg in Serie. Gegen Roman Adval brachte der Frankfurter das Duell wiederholt auf die Matte und beendete den Kampf mit einem seltenen Von Flue Choke in der zweiten Runde. Das der Kampf nicht zum gewünschten Action-Kracher wurde, hatte einen besonderen Grund, wie Coga im Interview mit GNP1TV erklärte.

„Ich wollte den Kampf so schnell wie möglich beenden“, erklärte Coga. „Ich habe heute Mittag etwas Schockierendes erfahren, was das komplette MMA-Spirit betrifft. Ein Teamkamerad ist heute Nacht verstorben, das habe ich heute Mittag erfahren, das hat mich gehemmt. Ich wollte einfach so schnell wie möglich den Sieg reinholen. Ich bin daher jetzt auch nicht euphorisch, ich freu mich auch nicht. Es ist getan, was getan werden musste.“

Auch wenn der Kampf Cogas vom Verlust des Teamkameraden überschattet wurde, so geht es für den Frankfurter mit dem Sieg trotzdem weiter nach oben. Titelambitionen hat „Mad Max“ derzeit jedoch nicht, immerhin hält mit Saba Bolaghi ein Teamkollege den Gürtel.

„Wir sind ein Team. Der Champion und der Titel befinden sich in diesem Team, mein Freund Saba. Das ist für mich gar kein Problem“, so Coga weiter. „Ich bekomme von GMC regelmäßig starke Leute aus dem Ausland vor die Fäuste und das einzige was ich will, ist das ich regelmäßig kämpfen kann. Solang der Titel in Frankfurt ist, habe ich da gar kein Problem. Das war früher bei M-1 auch so, da war mein Teamkamerad Ivan Buchinger auch Champion im Federgewicht. Das ist also kein Problem für mich.“

Das komplette Interview mit Coga seht ihr hier: