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Maurice Adorf vor GMC 23: Gegen Alexander Wiens hole ich mir den nächsten K.o.!

Das Tattoo als Prophezeiung: Maurice Adorf will Champion werden (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Am 9. November steht Maurice Adorf wieder für GMC im Käfig. Bei der 23. Ausgabe wird der Oberhausener vor heimischer Kulisse auf Alexander Wiens treffen. Am Samstag konnte das junge Federgewicht seinen nächsten Kontrahenten selbst bekanntgeben. Bei GMC 21 sprach Adorf über seinen kommenden Kampf und die Hoffnung auf ein Duell gegen Federgewichts-Champion Ömer Solmaz.

„Mein nächster Gegner steht endlich fest“, sagte Adorf im Interview bei GMC 21. „Es wird Alexander Wiens sein. Das Einzige, was ich über ihn weiß, ist, dass er vor einem Jahr eine knappe Niederlage gegen Felix Schiffarth erlitten hat. Ich habe mir den Kampf auch angeschaut. Er ist heute leider nicht hier, wir wollten einen Staredown für die Fans machen, aber er ist nicht aufgetaucht. Ich hoffe, er taucht dann am 9. November auf, dann hole ich mir den zweiten K.o. meiner Karriere.“

Maurice Adorf (3-0) wird dann bei GMC 23 vor heimischer Kulisse zum vierten Mal in den GMC-Käfig steigen. Bisher konnte er einen Knockout und zwei Punktsiege feiern, den letzten sogar nur geteilt gegen Martin Uhlich in Berlin. Nun trifft Adorf auf Alexander Wiens (3-1-1) aus dem Saiya Gym in Bad Salzuflen.

Wiens gab im vergangenen Jahr als ungeschlagener Kämpfer sein Debüt bei GMC und stand dort in Felix Schiffarth einem weiteren GMC-Eigengewächs und -Senkrechtstarter gegenüber. Wiens lieferte Schiffarth einen harten Kampf, musste am Ende aber nach Punkten seine erste Niederlage einstecken. Nun soll auch Maurice Adorf diese Erfahrung machen.

Trotz erst drei Kämpfen ist das junge Federgewicht bereits jetzt einer der kontroversesten Kämpfer Deutschlands, der immer wieder von anderen Kämpfern herausgefordert wird. Adorf selbst fordert hingegen keine anderen Kämpfer heraus, sondern will solange die ihm vorgesetzten Gegner besiegen, bis er irgendwann um den Titel kämpft.

„Ich bin ein gefragter Mann in den letzten Tagen. Aber ich kümmere mich gar nicht um meine Herausforderungen, ich kriege das gar nicht so mit. Nur, wenn mir meine Freunde etwas weiterleiten. Ich fordere selbst niemanden heraus, außer den, der den Titel hat. Alles andere interessiert mich nicht. GMC gibt mir den Gegner, gegen den kämpfe ich und irgendwann wird’s der Champion sein und dann hole ich mir den Titel.“

Dabei hofft Adorf, dass Solmaz der Titelverteidiger sein wird. Denn der Hamburger ist ein Gegner, der für Adorf nicht nur wegen seines Status als Federgewichts-Champion interessant ist, sondern auch darüber hinaus eine gute Partie ergeben würde.

„Ich denke, dass Ömer den Kampf für sich entscheiden wird, er ist ein kompletterer Kämpfer. Ich hoffe auch auf einen Sieg von Ömer, weil ich in der nahen oder weit entfernten Zukunft irgendwann gegen ihn kämpfen möchte und werde. Ich hoffe natürlich um den Titel, aber wir werden sehen. Ich mag seinen Stil, das wäre eine Augenweide für die Fans. Das wäre ein heftiger Kampf, weil wir beide viele Fans haben und auch ein wenig anders sind als die anderen Kämpfer.“

Anders ist dabei ein passendes Stichwort, denn nachdem sich Adorf bereits ein großes Tattoo auf die Brust stechen ließ, ist nun auch der Hals des Federgewichts tätowiert. Dazu erklärte Adorf:

„Um ehrlich zu sein, hatte ich immer Bock auf ein Hals-Tattoo. Ich hatte jetzt wegen Verletzungen eine kleine Pause, also habe ich die Zeit genutzt und mir das Tattoo stechen lassen. Es war eine kurzfristige Idee, ich mache mir da nicht so große Gedanken. Wenn ich auf was Bock habe und es geil aussieht, dann klatsch ich mir das drauf. Und ‚Next Level‘ hat gepasst, weil GMC auch ‚Next Level‘ ist mit jedem Event und ich in Zukunft auf jeden Fall der Champ sein werde.“

Das komplette Interview seht ihr hier: