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Lom-Ali Eskiev vor ACA 101: Parubchenkos Bilanz beeindruckt mich nicht!

Lom-Ali Eskiev mit seinen Trainern Max Schwindt und Fatih Aydin (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

In zwei Wochen am 15. November steht Lom-Ali Eskiev wieder im Käfig von ACA. In Warschau trifft der 27-Jährige auf den Ukrainer Dmitriy Parubchenko. Vor diesem richtungsweisenden Duell stand er im Rahmen von NFC GNP1TV Rede und Antwort.

„Meine Vorbereitung läuft gut, ich habe wegen der Diät ein wenig schlechte Laune, aber sonst läuft es gut“, sagte Eskiev im Interview. „Mein Gegner ist ein dreifacher Weltmeister im Sambo. Wie alle Russen. Du kannst einfach so einen auf der Straße anhalten und fragen, jeder ist schonmal Weltmeister gewesen (lacht). Aber er ist ein guter Kämpfer, Rechtsausleger. Er beginnt langsam, aber dann zwingt er seinen Gegnern seinen Stil auf.“

Dass Eskiev mit Parubchenko einen noch unbesiegten Gegner erhält, bereitet dem Bielefelder jedoch keine schlaflosen Nächte. „Ich muss auch ehrlich sagen, er hat noch nicht so starke Gegner gekämpft wie ich. Es ist zuletzt besser geworden, ein UFC-Veteran war auch dabei, aber ich finde, meine Gegner waren besser. Seine 14-0 Bilanz beeindruckt mich nicht.“

Eskievs Trainer Max Schwindt stieß ins gleiche Horn. „Bei ACA gibt es keine leichten Gegner. Die Top 20 sind fast alle gleich stark, dort entscheidet die Tagesform. Wir machen uns gar keine Sorgen. Dass Parubchenko dreifacher Weltmeister im Sambo ist, ist schön, aber wir kämpfen hier MMA und kein Sambo. Punkt Nummer eins. Punkt Nummer zwei: Sein Rekord mit 14-0 hört sich gut an, aber du darfst auch keine Kreuzvergleiche ziehen. Jeder Kampf ist anders, jeder Kampf ist neu und man muss sich auf jeden Kampf top vorbereiten, um den Sieg nach Hause zu holen.“

Das komplette Interview mit Lom-Ali Eskiev, bei welchem er auch über eine mögliche GMC-Rückkehr gegen Saba Bolaghi spricht, seht ihr hier: