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Kerim Engizek nach GMC 23: Ich will mich bei meinem Gegner entschuldigen

Kerim Engizek (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Für Kerim Engizek hätte GMC 23 kaum besser laufen können. Der amtierende GMC-Champion im Weltergewicht dominierte seinen Kampf mit Leonardo Sinis nach Belieben und brachte die 7000 Zuschauer in der prall gefüllten König-Pilsener-Arena noch in der ersten Runde zum Ausrasten. Anschließend unterhielt sich Engizek mit GNP1 TV über seine Titelverteidigung, seinen harten Weight Cut sowie seine Zukunft.

„Er war ja noch bei vollem Bewusstsein“, sagte Engizek zum Ende des Kampfes. „Der Referee hat einen guten Job gemacht. Er hat wirklich richtig harte Dinger eingesteckt. Das hat mich im Kampf sogar verwundert. Ich habe brutale Knie und Ellenbögen zum Kopf gebracht. Meine Ellenbögen sind aufgeplatzt, alles voller Blut. Ich habe gemerkt, dass er immer noch bei sich ist. Das ist doch nicht normal. “

„Ich dachte mir, 'Junge, knick doch mal ein'“, so Engizek weiter. „Aber es ist ja ein Kampf. Er hat sehr viel Herz gezeigt. Und ich will mich noch einmal bei ihm entschuldigen, dass ich direkt so gefeiert habe. Ich dachte, er steht nach zehn Sekunden wieder auf. Als ich gesehen habe, dass er da über eine Minute schwer K.o. lag, habe ich ein bisschen Angst bekommen. Ich will ja niemanden ernsthaft verletzen, das ist immer noch Sport. Dann tat mir das ehrlich gesagt schon wieder leid.“

Wie viel Gewicht Kerim Engizek vor seinem Kampf abkochen musste und wie seine sportliche Zukunft aussieht, erfahrt ihr in unserem Interview: