Interviews

Kenji Bortoluzzi: Der Titel ist ein schönes Gefühl, aber ich habe immer noch Luft nach oben.

Kenji Bortoluzzi mit dem WSFC-Gürtel (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Kenji Bortoluzzi ist der frischgebackene Champion der Westside Fighting Challenge. In Dornbirn feierte der Schweizer gegen Piotr Wroblewski einen Aufgabesieg in der zweiten Runde und damit den nächsten Titel für seine Sammlung. Der junge Pole machte es Bortoluzzi nicht ganz einfach, wie er GNP1TV verriet.

„Ich hab‘ natürlich gewusst, dass ich bei drei Runden natürlich schon am Anfang gut was bringen muss. In der ersten Runde habe ich gemerkt, dass die Knie im Clinch zum Körper schon was ausgerichtet haben, er wurde auch ein bisschen müde und langsamer, weswegen ich bei meinem Gameplan bleiben wollte. Ich habe dann noch Kicks eingestreut und in Runde zwei wusste ich, dass ich übernehmen musste, sonst verlier ich vielleicht nach Punkten. Da habe ich dann nochmal Gas gegeben.“

Es sollte sich lohnen. Im zweiten Durchgang konnte Bortoluzzi einen bis dahin engen Kampf vorzeitig beenden, als er Wroblewski mit einem Front Headlock kontrollieren und dort mit Knien bearbeiten konnte, bevor er den Polen mit sich auf die Matte und dort in eine Guillotine zog. Dort gab es für Wroblewski dann kein Entrinnen mehr.

Für den Schweizer Bortoluzzi ist der Gürtel nicht nur eine Bestätigung seiner Form und seines Könnens, sondern auch ein mögliches Sprungbrett über den deutschsprachigen Raum hinaus. Das hat der 29-Jährige als Ziel für sich ausgegeben.

„Es ist ein schönes Gefühl, aber ich weiß natürlich auch, da ist immer noch Luft nach oben. Die Titel sind super regional, aber ich würde mich freuen, auch mal international zu kämpfen, aber dafür muss ich noch ein bisschen an mir arbeiten und besser werden. Aber das wäre schon mal das Ziel. Auf höherem Niveau zu kämpfen, zu sehen, wo mein Limit ist, wo werde ich getestet, wo wird es für mich schwierig?“

Das komplette Interview als Teil unserer WSFC-Playlist findet ihr hier: