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Katarzyna Sadura: Ich habe ja gesagt, dass ich den Gürtel nach Polen mitnehme!

WSFC-Championess Katarzyna Sadura (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Katarzyna Sadura ist die neue Titelträgerin bis 61 Kilogramm bei der Westside Fighting Challenge. Die Polin bezwang im Hauptkampf von Dornbirn die ukrainische Grapplerin Iryna Kyselova mit einem Rear-Naked Choke in der ersten Runde. Dabei lief es zu Beginn nicht ganz rund für die 27-Jährige, wie sie GNP1TV verriet.

„Die Größe des Käfigs hat mich anfangs schockiert, ich hatte nicht viel Platz, um mich zu bewegen, aber ich habe zum Glück viel an meinen Submissions gearbeitet, sodass ich meine Gegnerin wie geplant finishen konnte“, erklärte Sadura nach dem Sieg.

Die Ukrainerin machte es Sadura nicht gerade einfach, denn Kyselova hatte die neue Championess in einem schmerzhaften Leglock. Doch für die Polin kam ein Aufgeben nicht in Frage.

„Es hat sich angefühlt, als ob meine Bänder reißen“, so Sadura weiter. „Ich muss mich wahrscheinlich ärztlich behandeln lassen, aber so ist das manchmal im Kampf, es ist egal. Ich wollte unbedingt gewinnen und ich wusste, dass ich den Kampf mit oder ohne mein Bein gewinnen kann.“

Gesagt getan, denn Sadura feuerte am Boden harte Schläge gegen die Ukrainerin ab, die kurz darauf den Leglock löste und sich von Sadura wegdrehte. Die Polin setzte nahm die Gelegenheit war, setzte den Rear-Naked Choke an und siegte nach 88 Sekunden. Die Polin hatte am Vortag den Titelgewinn angekündigt und freute sich darüber, ihre Prophezeiung erfüllt zu haben.

„Ich habe sie würgen hören, als ich sie im Choke hatte. Da war es klar, dass ich das gewinne. Ich habe es euch ja gestern gesagt, dass ich den Gürtel mit nach Polen nehme!“

Das komplette Interview als Teil unserer WSFC-Playlist findet ihr hier: