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Jan Blachowicz: Ich muss diesen Kampf gewinnen, egal wie!

Jan Blachowicz (Foto: Dorian Szücss/GNP1.de)

In wenigen Stunden kommt es in London zum Rückkampf der Halbschwergewichte Jimi Manuwa und Jan Blachowicz. Im ersten Kampf in Krakau behielt Manuwa die Oberhand, nun will der Pole im Auswärtsspiel Revanche, egal wie.

„Unser erster Kampf ist Geschichte“, so Blachowicz im Interview. „Ich bin heute ein anderer Kämpfer, er ist ein anderer Kämpfer. Ich bin vor allem ein besserer Kämpfer als damals. Ich weiß, was ich falsch gemacht habe und wie ich den Kampf jetzt gewinnen werde. Er hat mir in Krakau etwas weggenommen, jetzt will ich ihm etwas in London nehmen. Also Jimi, sei vorsichtig, denn ich habe großen Hunger auf einen Sieg!“

Mit einem Sieg über den auf Rang 4 platzierten Manuwa könnte Blachowicz seine UFC-Bilanz auf fünf Siege bei vier Niederlagen erhöhen und hätte drei Kämpfe in Serie gewonnen. In einer dünnen Gewichtsklasse wie dem Halbschwergewicht könnte das unter Umständen sogar genug für einen Titelkampf sein, wie zuletzt Volkan Oezdemir zeigte, der mit drei Siegen innerhalb eines Jahres seine Chance erhielt.

Blachowicz ist zwar nicht ganz so optimistisch, aber aufgegeben hat der frühere KSW-Champion seine Titelchance noch nicht: „Vielleicht noch nicht nach diesem Kampf, sondern erst, wenn ich danach noch einen gewinne. Ich werde auf jeden Fall versuchen, einen Titelkampf zu bekommen und ihn fordern. Wir werden sehen, was danach passiert. Aber erst einmal muss und werde ich den Kampf gegen Manuwa gewinnen.“

Wie Blachowicz, der in sieben seiner neun UFC-Kämpfe über die Distanz ging, die Begegnung gegen Manuwa gewinnen wird, das ließ der 35-Jährige jedoch offen: „Mir egal, ob per K.o., Submission oder Punkte, ich muss diesen Kampf gewinnen. Natürlich werde ich versuchen, ihn auszuknocken oder zur Aufgabe zu bringen, aber ich bin für volle drei Mal fünf Minuten vorbereitet.“

Was Blachowicz zudem zu seinen alten Weggefährten Martin Zawada und KSWs Halbschwergewichtschampion Tomasz Narkun und seinem Sieg über Mamed Khalidov zu sagen habe, erfahrt ihr hier im englischen Interview: