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Ismail Naurdiev: Ich bereit mich auf jeden Gegner vor, als wäre es Jon Jones!

Ismail Naurdiev (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Anfang Februar kämpfte er noch auf einer kleinen Veranstaltung in Tschechien, zwei Wochen später stand Ismail Naurdiev bereits im Octagon der UFC und debütierte mit einem Sieg gegen Michel Prazeres für die größte Liga der Welt. Wie er im Interview bei GNP1TV verriet, war der damals 22-Jährige nicht einmal aufgeregt.

„Als ich erfahren habe, dass ich in der UFC kämpfe, das war ein unbeschreibliches Gefühl“, erzählt Ismail Naurdiev. „Ich war für mein Debüt gegen Prazeres überhaupt nicht nervös. Er hatte eine lange Siegesserie, aber ich war mir sicher, dass ich gewinnen werde. […] Das war echt unbeschreiblich. Ich habe gar nicht darauf geachtet, dass ich wenig Zeit habe, ich wollte einfach nur kämpfen und gewinnen. Zeigen, dass ich bereit bin.“

Nach einem überraschenden Sieg über Prazeres, der als klarer Favorit galt, ging es für Naurdiev danach gegen Chance Rencountre bei UFC 239 in Las Vegas. Hier kassierte Naurdiev seine bisher einzige UFC-Niederlage. Wie der Salzburger erklärt, habe er dabei zu sehr den Knockout gesucht.

„Da habe ich einen großen Fehler gemacht, weil ich in den USA gekämpft habe. Vegas war immer so ein Kindheitstraum, da war ich einfach zu aufgeregt und zu neugierig. Ich habe mich nicht darauf konzentriert, einen guten Kampf zu machen, sondern wollte eher Dana White und die UFC mit einem großen Statement beeindrucken. Ich habe den Gegner auch nicht so ernstgenommen und dachte, ich knocke ihn eh aus, weil ich davor einen stärkeren Gegner besiegt hatte. Ich habe aus diesen Fehlern gelernt. Ich bereite mich auf jeden Gegner vor, als wäre er Jon Jones.“

Wie es mit Naurdiev weitergeht und welche Gegner er gerne auf der anderen Seite des Käfigs sehen würde, erfahrt ihr hier in unserem kompletten Interview: