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Imani Lee Exklusiv-Interview

Imani Lee

Danke für das Interview, Imani. Wie geht es Dir?
Es geht mir gut. Ich bin gerade aus Japan zurück und versuche mich zu akklimatisieren, damit ich wieder mit dem Training beginnen kann.

Wie hast Du Dich auf Deinen Kampf gegen Ikuhisa Minowa bei DREAM.14 vorbereitet?
Wir haben vom Kampf etwa zwei Wochen zuvor erfahren, aber ich war bereits im Training mit Frank Cisneros, einem BJJ-Trainer, der im Judo bei den Olympischen Spielen in Peking antrat. Er ist aus dem Wolfden Gym und Caltas Fitness. Wir haben viel auf dem Boden an Positionsänderungen gearbeitet und an der Verteidigung von Leglocks. Wir haben auch viel im Stand gearbeitet.

Erzähle uns bitte etwas über den Kampf.

Ich war sehr geehrt, bei DREAM zu sein und gegen Minowa kämpfen zu können. Wissend, dass er all diese anderen großen Jungs besiegt hat, wollte ich ihm zeigen, dass ich aus einem anderen Holz geschnitzt bin. Ich war leicht auf den Füßen, schnell mit den Händen und ohne Furcht hinter ihm her. Schade für mich war, dass der Boden sehr rutschig war, wie wenn ich auf Eis laufen würde. Ich hatte keine gute Beinarbeit. Ich konnte Minowa in der ersten Runde schlagen. Er hat einen Single-Leg versucht. Ich habe versucht, ihn in der Half-Guard zu halten und versucht, aufzustehen. Ich versuchte eine Guillotine zu bekommen, aber ich verlor den Halt. Ich rutschte, er konnte mich zu Boden bringen. Ich brachte ihn in die Half-Guard, er versuchte mich zweimal in eine Armbar zu bringen. Er schaffte es, mich zu mounten, ich kam raus, [er] bekam meinen Rücken und hatte mich im Rear-Naked-Choke. Meine MMA-Techniken entwickeln sich noch immer weiter, aber ich werde hart arbeiten und zu den besten Camps gehen, um mich zu verbessern. MMA ist einfach Mixed Martial Arts und das heißt, dass du komplett sein musst.

Was hast Du erwartet, als Du in den Kampf gingst?
Ich erwartete, dass er versucht, mich sofort auf den Boden zu bringen. Ich war schockiert zu sehen, dass er versuchte, im Stand zu bleiben und Schläge auszutauschen. Er hat aber einstecken müssen und entschieden, sich auf den Boden zu gehen, wo er sicher ist.

Was war Deine Strategie?

Meine Strategie war es, hinaus zu gehen und ihn mit meiner Geschwindigkeit, meiner Schlagkraft und meinen Lowkicks zu kontrollieren. Aber wie ich sagte, der Ring war sehr rutschig, sodass ich keine Beinarbeit hatte.

Wie war es, für DREAM zu kämpfen?
Ein Traum wurde wahr. Seit ich zu K-1 kam, wollte ich immer für DREAM kämpfen. Einige meiner Trainingspartner kämpfen bei DREAM – Mighty Mo und Sylvester Terkay. Ich habe einfach auf meine Zeit gewartet, zu der ich auf einem internationalen Level kämpfen konnte. Ich war beeindruckt von der Professionalität des Unternehmens, der Produktionsqualität, den Fans und der Liebe, die sie für die Kämpfer haben.

Was sind Deine Pläne für die Zukunft?
Meine Pläne sind, hart an meinem Bodenkampf zu arbeiten und auf das Level zu bringen, auf dem meine Hände sind. Ich plane, so viel anzutreten und zu kämpfen, wie ich kann und der Welt eine andere Seite der Super-Schwergewichte zu zeigen. Eine, die agil, schnell und kraftvoll ist. Ich will der nächste DREAM-Super-Hulk-Champion sein. Ich sage nicht, ich bin der Größte, ich sage nur, ich gebe mein Bestes.

Danke noch einmal für die Möglichkeit, Dich zu befragen.
Kein Problem.