Interviews

„Ich muss alle meine Fähigkeiten schärfen“

Simeon Thoresen (Foto: pub.tv2.no)

Mit der weltweiten Expansion der UFC bekommen auch immer mehr Kämpfer aus verschiedensten Nationen die Chance, sich in der führenden MMA-Organisation zu beweisen. So auch der Norweger Simeon Thoresen, der im April ein erfolgreiches UFC-Debüt gab und im September zurück ins Octagon kehren wird, obwohl der professionelle MMA-Sport in seinem Heimatland verboten ist.

„Ein UFC-Kämpfer zu sein, ist ein Traum, der wahr wurde,“ erklärte Thoresen gegenüber GroundandPound. Seinen Debütkampf bei ersten UFC-Veranstaltung in Schweden konnte er gegen den Lokalmatador Besam Yousef gewinnen. „Es ist großartig, dass ich meinen ersten Kampf in der UFC gewinnen konnte“, kommentierte er den Erfolg. „Der Kampf gegen Besam war ein guter Kampf, er war bereit zu kämpfen und hat alles gegeben.“

Sein nächster Kampf steht im September in Toronto, bei UFC 152, gegen Seth Baczynski an (wir berichteten). „Seth sieht solide und ausgeglichen aus“, verriet uns der Norwegen seinen Eindruck über den nächsten Gegner. „In der Vorbereitung muss ich mich deshalb darauf konzentrieren, alle meine Fähigkeiten zu schärfen, damit ich es überall mir ihm aufnehmen kann, egal wie der Kampf verläuft. Wir arbeiten auch gerade an der Strategie für den Kampf.“ Thoresen ist damit auf den Spuren der norwegischen MMA-Pioniere wie „Jon Olav Einemo, Joachim Hansen und Thomas Hytten“.

Dabei ist Norwegen als Ausgangspunkt für eine MMA-Karriere derzeit nicht gerade die beste Voraussetzung. „MMA ist illegal in Norwegen“, erklärte uns Thoresen. „Es gibt aber ein zwei Gyms auf einem professionellen Niveau und generell wächst der MMA-Sport hier in Norwegen und die Öffentlichkeit findet immer mehr Interesse daran.“ Vielleicht gibt es also schon bald noch weitere norwegische Kämpfer im Octagon zu sehen.