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Husein Kadimagomaev fordert Maurice Adorf: „Send me Location!“

Husein Kadimagomaev (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Seit einer Woche ist Maurice Adorf in aller Munde. Das Federgewicht aus dem Gelsenkirchener Fight Club überzeugte nicht nur durch einen Erstrunden-Sieg bei GMC, sondern durch seine gekonnte Conor-McGregor-Imitation, die sogar internationale Wellen schlug. Das weckt natürlich Begehrlichkeiten und in Husein Kadimagomaev könnte der „deutsche Conor“ vielleicht schon einen „Schweizer Khabib“ als Widersacher bekommen.

„Maurice Adorf, der deutsche McGregor, let’s go! Send me location! München, 23. März, ich bin bereit“, forderte Husein Kadimagomaev nach seinem Sieg bei WSFC. „Ich habe nichts gegen ihn und kenne ihn nicht, ich kann über ihn als Mensch nichts sagen. Aber als Sportler nach seinem letzten Sieg. Alle haben gesehen, gegen wen er gekämpft hat und er hat so eine Show gemacht. Chechen Airlines, let’s go Adorf.“

Kadimagomaev, nach WSFC 6 genau wie Adorf mit zweit Siegen in zwei Profi-Kämpfen, stand in Dornbirn Tobias Thiago Huber gegenüber, einem deutlich erfahreneren Gegner, den sich der gebürtige Tschetschene allerdings gewünscht hatte, um sich für seinen Freund Rasul Malsagov zu revanchieren.

„Er hat meinen Kollegen Rasul geschlagen. Wir haben vorher noch darüber gesprochen und ich war mir sicher, dass Rasul das gewinnen konnte. Er war nach der Niederlage sehr traurig und ich wollte ihm zeigen, dass er den Kampf hätte gewinnen können. So ist das bei uns zwischen Kollegen.“

Kadimagomaev gewann den Kampf noch in der ersten Runde mit einem technischen K.o., nachdem er Huber mit einem Kniestoß auf die Matte schickte und mit Schlägen nachsetzte. Der 19-Jährige war zufrieden mit seiner Leistung und war froh, früh im Kampf ein Muster bei Huber zu entdeckt zu haben, was schließlich zum Sieg führte.

„Er ist ein sehr erfahrener Gegner, deswegen wollte ich nicht so schnell beginnen und die Distanz fühlen. Aber ich habe gesehen, dass er immer mit dem Kopf runtergeht, also habe ich den Kniestoß probiert und das ist gutgegangen“, erklärte Kadimagomaev, der auch den Abbruch des Ringrichters verteidigte. „Ich hätte auch einfach weiterschlagen können, ich trainiere jeden Tag eine Stunde Ground and Pound. Das wäre nicht gut für Tobias ausgegangen.“

Das komplette Interview mit Husein Kadimagomaev als Teil unserer WSFC-Playlist findet ihr hier: