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Gegard Mousasi: Ich schlage Lyoto Machida KO! Danach will ich meinen Titel zurück!

Gegard Mousasi im Trainingscamp vor seinem Duell gegen Lyoto Machida (Foto: Alise Telimi)

Rafael Lovato Jr. fügte Gegard Mousasi im Juni die erste Niederlage seit vier Jahren zu und nahm dem Niederländer damit auch den Bellator MMA Titel im Mittelgewicht ab. Mousasi forderte eine schnelle Rückkehr in den Käfig und wird nun bei Bellator 228 am 28. September auf Lyoto Machida treffen. Wir sprachen mit dem „Dreamcatcher“ bei seiner Trainingsvorbereitung, der uns gegenüber verdeutlichte, dass er nach einem KO gegen Machida einen Rückkampf um den Gürtel anstrebt.

Gegard Mousasi erklärte uns im Video-Interview, dass er bei der Punktniederlage gegen Rafael Lovato Jr. die Schuld bei sich selbst sucht. Die Entscheidung der Punktrichter sei in Ordnung, er habe lediglich mit Motivationsprobleme zu kämpfen gehabt.

„Er hat den Kampf gewonnen. Die Punktentscheidung war schon ok. Ich war übertrainiert, habe im Gym wohl mehr getan als im Kampf selbst. Ich denke, ich war nicht hungrig genug in dem Kampf. Ich habe den Sieg nicht genug gewollt.“

Von der ersten Niederlage seit vier Jahren motiviert, strebt Mousasi den Rückkampf an. Offenbar gab es diesbezüglich schon Gespräche, doch vorerst heißt sein Gegner Lyoto Machida.

„Ich wollte einen Rückkampf um den Titel gegen Lovato, aber ich habe ihn nicht bekommen. Er ist wohl aktuell verletzt. Aber Machida ist ein guter Name, das ist auch ein sehr guter Kampf.“

Fünf Jahre nach ihrem ersten Aufeinandertreffen werden sich der kürzlich entthronte Bellator-Champion und der einstige UFC-Champion Lyoto Machida somit wieder im Käfig gegenüberstehen.

„Er hat einen technischen und sehr schwer auszumachenden Kampfstil, auf den ich mich vorbereiten muss. Aber ich habe gute Sparringspartner und werde bereit sein.“

Alles andere als ein Sieg hat Mousasi jedoch nicht vor Augen und will den Kampf gar vorzeitig beenden – wohl als Garantie, damit der Titelkampf nach einem Erfolg in trockenen Tüchern ist.

„Entweder knocke ich ihn aus oder ich setze ihm hart zu. Ich werde nach vorne gehen, hundertprozentig!“

Eine Rückkehr zur UFC ist vorerst nicht geplant, wie der 34-Jährige Niederländer uns weiter erklärte. Offenbar ist er sehr zufrieden bei Bellator, schließt nach einem erneuten Titelgewinn jedoch nichts aus.

„Ich habe die UFC verlassen, weil ich besser behandelt wurde bei Bellator. Und auch der Vertrag war besser. Erstmal will ich mir den Bellator Titel zurückholen. Danach kann ich von größeren Dingen träumen.“

Das gesamte Video-Interview findet ihr hier: