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Gabriel Sabo: Es fällt eine große Last von meinen Schultern.

Gabriel Sabo (Foto: Alexander Petzel-Gligorea/GNP1.de)

Auf keinen Kämpfer im Programm der sechsten Ausgabe der Westside Fighting Challenge passte der Untertitel „Redemption“, auf Deutsch Erlösung, besser, als auf Gabriel Sabo. Denn der Schweizer hatte vor seinem Sieg über Damian Zorczykowski ein tiefes Tal durchschreiten müssen. Entsprechend erleichtert war der 26-Jährige nach seinem Sieg im Titelkampf bei WSFC 6, wie er GNP1TV verriet.

„Es fällt eine große Last von meiner Schulter“, sagte Sabo. „Endlich konnte ich mich von dieser Serie von Niederlagen lösen. Ich weiß, dass es für viele nichts Großes nichts, es ist auch objektiv nichts Großes, aber für mich ist es einfach eine Leistung, dass ich wieder gewonnen habe. Hier irgendwo inmitten Europas einen Gürtel zu gewinnen, dass bedeutet für mich viel mehr, als es wahrscheinlich objektiv ist, aber es ist auf jeden Fall etwas Großes für mein Leben.“

Sabo stand nach drei Niederlagen in Folge bereits mit dem Rücken zur Wand, kämpfte sich dann jedoch gegen den zähen Polen Zorczykowski lang in die Erfolgsspur zurück. Wie es genau mit dem 26-Jährigen nach dem Gewinn des Titels nun weitergeht, darauf wollte sich Sabo kurz nach dem Kampf nicht festlegen.

„Ich werde sicher dem Sport treu bleiben, es wird sich in Zukunft zeigen, in welcher Form und in welcher zeitlichen Intensität“, so Sabo. „Ich mache diesen Sport jetzt auch schon seit zehn Jahren und ich würde, wenn ich Kinder hätte, gerne auch in ganzen Sätzen mit ihnen reden können. Ich habe leider nicht mein ganzes Leben lang intelligent trainieren dürfen und wir werden sehen, wie sich meine Gesundheit wieder erholt, nicht nur die körperliche, sondern auch die mentale.“

Das komplette Interview als Teil unserer WSFC-Playlist findet ihr hier: