Interviews

Frage und Antwort mit Ronnie Mann

Ronnie Mann in Action. (Foto via Esther Lin/Shark Fights)

Ronnie Mann (20-3-1) ist ein 24-järhiger Kämpfer aus England, der sich zuerst über Veranstaltungen in seiner Heimat einen Namen machte, bevor ihn die japanische Organisation Sengoku für einige Kämpfe in das Land der aufgehenden Sonne einlud. Dort gewann er zwei von drei Kämpfen, bevor die Organisation ihre Aktivitäten einstellte. Den amerikanischen Markt hatte der Brite jedoch bereits auf sich aufmerksam gemacht und trat anschließend für Shark Fights und Bellator an. Bei Shark Fights konnte er sich den Federgewichtstitel gegen Doug Evans sichern, im Bellator-Federgewichtsturnier stieg er ins Halbfinale auf.

GroundandPound: Dein letzter Kampf fand im Juli gegen Pat Curran als Teil des Bellator-Federgewichtsturniers statt. Kannst du uns etwas über den Kampf erzählen?
Ronnie Mann: Ich ging in Pat Curran mit einem sehr guten Gegner über die Runden. Er war der bessere Mann an diesem Tag, aber hoffentlich bekomme ich bald einen Rückkampf und habe das Gefühl, dass das Ergebnis ein anderes sein wird. Der Kampf war wichtig, weil Pat Curran ein großer Name ist, besonders nach dem Gewinn des Turniers.

Wer, glaubst du, gewinnt das Turnierfinale der Sommerserie – Pat Curran oder Marlon Sandro?
Ich denke Pat Curran wegen seinem Größenvorteil.

Wie bereitest du dich auf deine Kämpfe vor und wer sind deine Trainingspartner?
Ich trainiere in Las Vegas mit Team Tompkins und dort mit Leuten wie Mark Hominick, Chris Horodecki, Sam Stout und einer Menge anderer großartiger Kämpfer.

Wie entspannst du dich nach deinen Kämpfen?
Ich verbringe Zeit mit der Familie, meiner Freundin, esse Fast Food und solche Dinge.

Wie sieht deine Vertragssituation mit Bellator aus?
Ich habe noch vier Kämpfe übrig, weis aber noch nicht, wer mein nächster Gegner sein wird.

Hast du auch die vorhergehenden Staffeln von Ballator verfolgt und was denkst du über das Konzept?
Ich liebe das Turnierformat beim Kämpfen. Auf diese Art gibt es keine Diskussionen, wer
einen Titelkampf bekommt.

2009 bist du auch in einem Turnier für Sengoku angetreten. Gibt es einen Unterschied zwischen den Turnieren in Japan und denen in Amerika?
Ich kann nicht behaupten, dass es da wirklich einen Unterschied gibt.

Du bist bereits in vielen verschiedenen Ländern angetreten. Wo hat es dir am besten gefallen zu kämpfen?
Am liebsten kämpfe ich in Amerika, Japan ist aber auch gut.

Du selbst kommst ja aus England, wo siehst du den größten Unterschied zwischen den beiden Nationen?
In Großbritannien besteht noch sehr viel Nachholbedarf, was MMA betrifft.

Du hast in deiner Karriere schon den ein oder anderen Titel gesammelt, welcher war dir am wichtigsten?
Der Shark Fights-Titel ist mir der wichtigste, nachdem ich ihn bei meinem ersten Kampf in Amerika gewonnen habe.

Was planst du für die Zukunft, möchtest du auch einmal in der UFC kämpfen?
Natürlich! Das ist das Ziel jedes Kämpfers.