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Frage und Antwort mit Joseph Sandoval

Joseph Sandoval in Action (Foto: fighthubtv.com)

Der Texaner Joseph Sandoval (6-2) gab im April 2010 sein Debüt als professioneller MMA-Kämpfer. Nach sechs Siegen, vorwiegend bei Shark Fights, bekam er im Oktober 2011 die Chance, sein Können auch in der UFC zu zeigen. Nach zwei erfolgslosen Kämpfen wurde er dort zwar entlassen, plant jedoch bereits sein Comeback in der neu geschaffenen 125-Pfund-Gewichtsklasse. 

GroundandPound: Hallo Joseph, wie geht es dir?
Joseph Sandoval: Es geht mir gut, bin gerade zurück im Training aber noch etwas frustriert darüber, wie alles in der UFC gelaufen ist. Ich bin besser als das.

Du hast es schon angesprochen, nach deinem letzten Kampf wurdest du von der UFC entlassen. Wie sehen deine Pläne jetzt aus?
Ich bereite mich bereits auf zukünftige Kämpfe vor, einen habe ich schon im Auge. Dafür gehe ich auch eine Gewichtsklasse runter.

Du hast also schon ein Angebot vorliegen?
Ich hatte einige Angebote von anderen Organisationen. Viele davon, wo ich herausgefordert wurde. Ich bin das ganze aber gewöhnt.

Bellator ist immer auf der Suche nach guten Talenten, wäre das auch eine Option für dich?
Ich kämpfe für jede Organisation und ehrlich gesagt auch gegen jeden Gegner.

Was ist eigentlich falsch für dich gelaufen in der UFC?
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was in den UFC-Kämpfen passiert ist. Ich fand, dass der erste zu früh abgebrochen wurde, aber Walel [Watson] ist ein toller Kämpfer und ein großartiger Typ. Ich quatsche noch mit ihm auf Twitter. Der [Nick] Denis-Kampf… da wurde ich einfach erwischt, als ich mich auf ihn einstellen wollte und mich nicht genug verteidigte.

Ist es schwierig, vor so einem großen Publikum zu kämpfen?
Ich höre das Publikum gar nicht, wenn ich kämpfe, aber die Fans und Zuseher waren trotzdem großartig. Nach dem Kampf weiß ich nicht mehr viel, nur noch einige Brocken.

Wie bist du eigentlich zu den MMA gekommen?
In Kontakt kam ich mit den MMA durch das Zusehen mit meinem Großvater. Ich habe aber schon immer Kontaktsport wie Football, Ringen oder Boxen betrieben. Groß geworden bin ich mit dem Boxen, durch meinen Großvater wurden ich und mein Bruder dazu gebracht. Er liebte den Sport und hat uns dazu gebracht, ihn auch zu lieben. Als ich und mein Bruder noch klein waren, haben unsere Großeltern uns dort rein gesteckt, um uns vom Ärger fernzuhalten.

Wie sehen deine Ziele für die Zukunft aus?
Meine Ziele sind wohl die, die jeder Kämpfer hat. Ich will zurück in die UFC und dort in der 125-Pfund-Klasse durchstarten. Ich will kämpfen, bis ich nicht mehr kann. Ich will aber auch der Gesellschaft helfen und mit meinem Trainer Eric Bighead Davila dafür sorgen, dass die Kinder zum Sport gehen und von der Straße kommen. Sie scheinen die MMA und den Sport zu lieben und ich liebe es, sie zu unterrichten, wenn ich sehe, dass sie alles wie ein Schwamm aufsaugen.

Danke für das Interview, hast du deinen Fans abschließend noch etwas zu sagen?
Ich möchte mich bei jedem bedanken, der hinter mir steht, egal was passiert. Ich wünschte, ich könnte etwas für sie tun. Danke an meinen Trainer, meinen Manager, meine Familie, meine Freundin und meine bezaubernden Jungs.