Interviews

Frage und Antwort mit Jake Hecht

Jake Hecht im Training (Foto: journalism.missouri.edu/John Tully)

Jake Hecht (10-2) wird am 10. Dezember sein UFC-Debüt geben. Im Rahmen von UFC 140 trifft er dabei auf Rich Attonito, welcher aus der elften Staffel von „The Ultimate Fighter“ bekannt ist. Bisher kämpfte Hecht vorwiegend im mittleren Westen und im Südosten der Vereinigten Staaten. Obwohl Hecht seine Karriere als Boxer begann, gewann er einen Großteil seiner Kämpfe durch Submission. Mit groundandpound.de unterhielt sich der Amerikaner über seinen ersten Kampf in der führenden MMA-Organisation.

GroundandPound: Hallo Jake. Du stehst kurz vor deinem UFC-Debüt, wie geht es dir?
Jake Hecht: Ich fühle mich großartig dabei, in der UFC kämpfen zu dürfen, dem größten Event im MMA. Damit wurde wirklich ein Traum war.

Wie ist es zum Kontakt mit der UFC gekommen?
Mein Manager, Marc Fiore, war schon einige Zeit mit Joe Silva in Kontakt, um meinen Namen bekannt zu machen und mir einen Kampf in der UFC zu beschaffen.

Du wirst zum ersten Mal vor einem so großen Publikum kämpfen. Denkst du, dass das deine Leistung negativ beeinflussen wird?
Ich liebe es, vor dem Publikum zu kämpfen. Ich liebe es, die Leute jubeln zu hören, egal ob für mich oder meinen Gegner. Ich mag es einfach, wenn ich die Fans unterhalten kann. Also nein, ich denke, ich kann sogar von dem großen Publikum profitieren. 

Dein Gegner ist Rich Attonito, welcher bereits Erfahrung in der UFC hat. Glaubst du, dass das ein Vorteil für ihn ist?
Ja, er ist ein UFC-Kämpfer, aber andererseits habe ich auch einen solchen Vertrag unterzeichnet, also bin ich auch einer. Also glaube ich nicht, dass es ein Vorteil für ihn ist. Sie haben mich geholt, weil ich die Fähigkeiten habe, mit den Besten der Welt mitzuhalten und das werde ich auch tun.

Hast du dir schon Gedanken über seine Stärken und Schwächen gemacht?
Rich ist ein starker Boxer und Ringer. Er ist ein ausgewogener, harter Kämpfer. Ich werde ihn besiegen, indem ich noch ausgewogener bin und seine Fehler ausnutze.

Hast du dein Training speziell für deinen ersten UFC-Kampf angepasst?
Nein, ich habe mein Training nicht geändert. Ich habe schon vorher viele Kämpfe gewonnen und werde das auch weiterhin tun. Ausgewogen zu sein ist der wichtigste Punkt und das werde ich für den Kampf sein.

Als Weltergewicht, was denkst du über den UFC-Champion Georges St. Pierre?
GSP war schon immer einer meiner Helden im MMA-Sport. Ich bewundere seine Athletik und sein Wissen. Er ist einer meiner Lieblingskämpfer.

Der nächste Kampf von GSP findet gegen Nick Diaz statt, hast du eine Vorhersage für den Kampf?
GSP wird den Kampf dominieren. Ich kann es gar nicht erwarten.

Im Hauptkampf von UFC 140 wird Jon Jones auf Lyoto Machida treffen. Wer glaubst du, wird den Kampf gewinnen?
Ich nehme Jon Jones. Er ist so athletisch und greift aus verrückten Winkeln an, womit Machida nicht zurechtkommen wird.

Danke für das Interview, viel Glück im Kampf.
Danke.