Interviews

Feuer frei für Robert Stieglitz vs. Arthur Abraham 3

Interviews mit Robert Stieglitz (Mitte) und SES-Chef Ulf Steinforth (links). Foto: Groundandpound.de

Am vergangenen Samstag konnte WBO-Supermittelgewichtsweltmeister Robert Stieglitz seinen Gürtel gegen Isaac Ekpo verteidigen und damit die Generalprobe für einen dritten Kampf gegen Arthur Abraham meistern. Der hat seinen Testlauf zwar noch vor sich, im Hause SES ist man dennoch schon bereit für den einstigen „King“ des deutschen Boxens.

„Mal sehen ob er sich traut“, erklärt ein selbstbewusster Robert Stieglitz im Anschluss an seine Titelverteidigung am Samstag. Mittlerweile ist er die Nummer eins in Deutschland. Sollte Abraham am kommenden Samstag jedoch gegen Giovanni de Carolis bestehen, kann er seinen alten Thron zurückerobern. Ein drittes Duell zwischen Abraham und Stieglitz ist dann für Anfang kommenden Jahres geplant.

„Erstmal muss er diesen Schritt machen und gewinnen. Ich würde gerne gegen ihn boxen", so Stieglitz weiter. "Er will meinen Gürtel und muss sich anstrengen, ich bin der Weltmeister und werde meinen Titel weiter verteidigen. Gegen wen, ob Arthur Abraham oder wie sie alle heißen, das spielt für mich keine Rolle!“

Das komplette Interview mit Robert Stieglitz:


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Promoter Ulf Steinforth stimmt zu. Er sagt: SES ist bereit für Arthur Abraham, und gibt anschließend einen kleinen Einblick in das Verhandlungspoker hinter den Kulissen, bei dem geklärt wird: Wo findet der Kampf statt und wer darf ihn übertragen?

„Feuer Frei! Wir haben kein Problem mit Arthur Abraham", so Steinforth. "Er soll erstmal boxen jetzt, das wird er wahrscheinlich auch meistern und dann geht das große Gezerre los: Wo findet’s statt? Im Moment beobachten wir das noch von außen.“

Steinforth zufolge befinde man sich bei SES in einer komfortablen Verhandlungsposition. Sollte es mit Abraham-Promoter Sauerland zu keiner Einigung kommen, wird der Kampf per sogenanntem Purse Bid versteigert. Als Promoter des Weltmeisters würde SES bei einem solchen Verfahren den lukrativen 75:25-Split erhalten, 75 Prozent der Einnahmen würde also bei ihnen landen.

„Nach dem Kampf von Abraham wird festgelegt: Wenn ihr euch nicht einigt Jungs, dann wird das Ding versteigert. Und wer dann die meiste Kohle auf den Tisch legt, gewinnt“, so Steinforth. „Aber wir haben gute Erfahrungen mit Sauerland Event gemacht und zusammen unsere Dinger veranstaltet – mal gucken!“

Das komplette Gespräch mit Ulf Steinforth:

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