Interviews

Dustin Jacoby über sein UFC-Debüt

Dustin Jacoby (mitte) mit Matt Mitrione und Ring-Girls (Foto via themmacorner.com)

Dustin Jacoby (6-0) ist ein MMA-Kämpfer aus Arenzville, Illinois. Er ist ungeschlagen in seiner noch jungen Karriere, die ihn nach sechs Kämpfen in die Oberliga der MMA führt. Am 29.Oktober steigt er bei UFC 137 gegen Clifford Starks in den Octagon und möchte dort an seine bisherigen Erfolge anschließen. Am Samstag wird sich zeigen, ob er auch seinen siebten Profikampf gewinnen und frühzeitig beenden kann, wie seine bisherigen Duelle. Mit groundandpound.de unterhielt sich der junge Kämpfer exklusiv über sein UFC-Debüt und seine Zukunft.

Hallo Dustin. Wie geht es dir?
Es geht mir gut, Mann. [Ich bin] aufgeregt wegen der Chance, nicht nur der UFC, sondern der ganzen Welt zu zeigen, wozu ich im Stande bin.

Für die Leute, die dich nicht kennen, erzähle uns bitte etwas über dich und deine Karriere?
Mein Name ist Dustin Jacoby. Ich bin 23 Jahre alt. Ich habe vor etwas mehr als einem Jahr begonnen, Vollzeit zu trainieren und seither nie zurückgeblickt.

Du gibst dein UFC-Debüt bei UFC 137, wie aufgeregt bist du darüber, für die führende MMA-Organisation zu kämpfen?
Ich bin zu Tode begeistert. Ich könnte nicht glücklicher sein mit meinen Trainern, Teamkollegen und meiner Managementagentur. Nicht zu vergessen, das gesamte Unterstützungssystem, das seit meinen ersten Schritten in den MMA hinter mir steht.

Ursprünglich solltest du auf Brad Tavares treffen und hast dich schon auf ihn vorbereitet, kurzfristig ist jetzt aber Clifford Starks für ihn eingesprungen. Verändert das deine Vorbereitung auf den Kampf?
Nicht im Geringsten. Es ist noch immer ein Kampf und ich bin bereit für alles und jeden.

Es wird dein erster Kampf vor einem so großen Publikum. Glaubst du, dass das dein Leistung in irgendeiner Form beeinflussen könnte?
Ich lasse den Druck oder den Medienrummel nicht in den Weg meines Jobs kommen und mein Job ist es, mir fünfzehn Minuten lang meinen Arsch für die Nummer 1 der Kampfsportorganisationen aufzureißen. Am Ende des Tages werde ich genau das machen, was ich seit meinem ersten Amateurkampf gemacht habe.

Wie sieht deine Vorbereitung auf den Kampf aus und wer sind deine Trainingpartner?
[Meine] Vorbereitung auf dem Kampf ist dieselbe wie immer. Ich stehe am Morgen auf, ich trainiere, ich trainiere und trainiere noch mehr. Außerhalb des Trainings mache ich auch dasselbe wie immer. Auf eine gesunde Ernährung und genügend Schlaf achten und einfach das tun, was es benötigt, um ein professioneller Athlet zu sein. Ich habe einige qualitative Trainingspartner, die mir helfen, mich auf dem Kampf vorzubereiten. Darunter auch meinen Zwillingsbruder Darren, selbst ein zukünftiger UFC-Kämpfer, und der aktuelle UFC-Kämpfer Brian Foster sowie einige der am besten bekannten MMA-Trainer der Welt.

Hast du irgendwelche besonderen Änderungen für deinen ersten Kampf in der UFC gemacht?
Die Leute denken oft, wenn du in die UFC kommst ändert sich dein ganzes Leben. Natürlich ändert sich das Leben in vielen Bereichen, aber was das Training betrifft, bleibt alles dasselbe. Ich werde weiterhin das tun, was mich in meiner Karriere dorthin gebracht hat, wo ich heute stehe. Harte Arbeit und Hingabe ist alles was du brauchst, um der Beste zu sein. Ich habe einen kleinen Spruch, dass ich verwende, seit ich mit den MMA begonnen habe: „Augen aufs Ziel.“

Ohne zuviel zu verraten, was ist deine Strategie für den Kampf?
Offensichtlich bevorzuge ich den Kampf im Stand, aber ich bin in erster Linie ein professioneller MMA-Kämpfer. Das bedeutet, wenn ich zum Training gehe, trainiere ich alle Disziplinen, die nötig sind, um der beste Kämpfer zu sein, der ich sein kann.

Was sind deine Ziele für die Zukunft?
Eines meiner Ziele war es, für die UFC zu kämpfen. Jetzt, wo ich dieses Ziel erreicht habe, werde ich nicht aufhören. Ich werde mich nicht damit zufrieden geben, mich als Einmal-UFC-Kämpfer zu bezeichnen. Mein Ziel ist es jetzt, ein Spitzenkämpfer in der UFC zu werden. Durch harte Arbeit und Hingabe zum Sport fühle ich, dass ich dieses Ziel erreichen kann, solange ich meine Augen auf dem Ziel halte.

Hast du irgendwelche Vorbilder in den MMA?
Ich habe nicht unbedingt Idole in den MMA. Vor drei Jahren kannte ich nicht einmal einen einzigen MMA-Kämpfer oder wusste, dass es die UFC gibt. Mann könnte sagen, der UFC-Kämpfer Brian Foster ist ein Vorbild für mich. Er ist ein Trainingspartner von mir und ein Typ, zu dem ich aufsehe. Brian ist in vieler Hinsicht wie ich selbst. Er ist ein Typ, der jedes Mal seine Leistung bringt, egal was passiert und solange ich das tue, denke ich, dass ich noch lange für die UFC arbeiten werde. So Gott will und es die Gesundheit ermöglicht.

Bist du auch ein Fan von anderen Sportarten?
Ich bin im Allgemeinen ein großer Sportfan. Meine Familie macht oft Witze darüber, dass ich mit einem Ball in der Hand und dem Herz eines Champions geboren wurde. Ich war im Sport involviert, seit ich mit acht Monaten zu Laufen begann. Ich habe Baseball, Basketball und Football in der High School gespielt und spielte auch College-Football. Ich werde immer ein großer Sportsfan bleiben, bis zum Tag an dem ich sterbe.

Danke für das Gespräch, viel Glück bei deinem Kampf.
Danke.