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Damir Mihajlovic: „Wenn das Ergebnis nicht geändert wird, beende ich meine Karriere!“

Unzufrieden mit der Ergebnis der Punktrichter: Damir Mihajlovic (l.) und Ivan Dijakovic.

Loik Radzhabov besiegte bei GMC 12 den Serben Damir Mihajlovic geteilt nach Punkten und holte sich damit den Interims-Weltergewichtstitel der Organisation. Mihajlovic und sein Team sprachen nach dem Duell mit GNP1TV und legten offen, mit der Entscheidung keinesfalls einverstanden zu sein. Widerspruch gegen das Ergebnis wurde eingelegt.

Über fünf harte Runden ging das Championship-Duell der beiden Kontrahenten. Startete Mihajlovic noch aggressiv mit langen Händen in die erste Runde, konnte der Dresdener Radzhabov jedoch schon zum Ende der ersten Runde das Ruder drehen und selbst Akzente setzen.

So setzte sich das auch in den folgenden vier Runden fort: Beide Athleten konnten mit Schlägen, Takedowns und Angriffen am Boden Punkten, aber keinem Gelang ein vorzeitiges Ende. So blieb es letztlich den Punktrichtern überlassen, die sich mehrheitlich für Radzhabov als Sieger und damit neuen GMC Interims-Weltergewichtschampion aussprachen.

Mihajlovic und sein Manager Ivan Dijakovic sprechen von einem groben Fehlurteil und fechteten das Ergebnis auf offiziellem Weg an. Im Interview nach dem Kampf drohten sie drastische Konsequenzen an. „Das war ein ganz grobes Fehlurteil. Betrug! Das sind russische Verhältnisse“, so Dijakovic. „Damir hat klar gewonnen! Vier Runden von fünf gehörten ihm. Wenn das nicht fair geklärt wird, werden keine meiner UFD-Kämpfer mehr bei GMC kämpfen.“

„Wenn dieses Urteil nicht aufgehoben wird, werde ich meine Karriere beenden“, erklärte Mihajlovic. „Ich verspreche euch, dass niemand von meinem Team jemals wieder in Deutschland kämpfen wird, wenn das Ergebnis nicht gedreht wird.“

Das Ergebnis des offiziellen Einspruchs ist derzeit noch nicht bekannt. Drei neutrale Punktrichter werden sich das Video des Kampfes ansehen und diesen nochmal bewerten.

Das Interview mit Mihajlovic und Dijakovic findet ihr hier: