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Carlos Eduardo Rocha: "Ich werde wieder in Deutschland kämpfen!"

Carlos Eduardo Rocha (l.) und Florent Betorangal (r.) vor dem Kampf bei GMC 4. (Fotos: Mike Hans/Groundandpound.de)

Der lange Zeit in Hamburg lebende Brasilianer Carlos Eduardo Rocha verlor am vergangenen Wochenende bei GMC 4. Gegen den Franzosen Florent Betorangal war in der dritten Runde Schluss, nachdem es zuvor nicht schlecht ausgesehen hatte, für den Publikumsliebling. Es war die dritte Niederlage in Folge für „Ta Danado“, wie Rocha genannt wird, und gleichzeitig die zweite seiner Karriere durch T.K.o. Der in Kalifornien lebende BJJ-Spezialist analysierte seine Leistung sowie seine Fehler daraufhin vor laufender GnP-TV-Kamera und gab seine Meinung zum Kampfabbruch kund.

„Ich hätte noch weitermachen können“, so Rocha über den Abbruch durch den Ringrichter. „Auch wenn er mich weiter geschlagen hätte, ich hätte nicht aufgegeben. Aber ich verstehe den Schiedsrichter, Gesundheit geht vor.“

„Ich habe zu viel abgekocht und deswegen ging die Kondition weg“, so Rocha über seine konditionellen Probleme in Runde drei. Der Brasilianer kam am Dienstag vor dem Kampf mit 87 Kilo in Deutschland an und musste noch zehn Kilo innerhalb einer Woche abspecken, dazu unterzog er sich im letzten Monat einem operativen Eingriff, bei dem man drei Knorpel aus seinem Gewebe rund um den Ellenbogen entfernte, wie er weiter erklärte.

„Das ist aber keine Entschuldigung. […] In einem Monat machte ich 23 Kilo. Das ist zu viel. Ich liebe alles was fett ist. Schokolade, Pizza, Hamburger. Ich kann mich nicht halten. Das ist mein Fehler. Manchmal kann ich nicht durchhalten. Viele sagten mir, ich müsste mein Gewicht auf 84 Kilo halten, aber ich habe nicht zugehört. Ich habe einen Fehler beim Abkochen gemacht. Dazu kam der Jet-Lag zwischen Kalifornien und Deutschland. Ich werde aus diesen Fehlern lernen.“

Sein Gegenüber, Florent Betorangal, hat hingegen ganz andere Pläne. „Ich will einen Titelkampf bei GMC, im Weltergewicht (77 Kilo). Warum nicht?“, so der Franzose im GnP-TV Interview. „Mein Ziel ist es natürlich zur UFC zu gelangen. Wenn es bedeutet, dafür den Umweg über Bellator oder M-1 zu gehen, wäre ich bereit dazu. Ich will beweisen, dass ich der Beste bin.“

Die Interviews mit beiden Athleten sind anbei zu finden, ebenso wie der Kampf von GMC 4: