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Can Aslaner: „Ich kann gegen jedes Federgewicht in Deutschland kämpfen“

Can Aslaner ist bereit für das deutsche Federgewicht (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Can Aslaner ist zurück in der Erfolgsspur. Nachdem er im vergangenen Dezember gegen Mert Özyildirim die erste Niederlage seiner Karriere hinnehmen musste, zeigte sich der Paderborner gegen Marcel Jedidi stark verbesserte und fuhr einen ungefährdeten Punktsieg ein. Im anschließenden Interview sprach das ehemalige Leichtgewicht über den Kampfverlauf und seine Zukunft im Federgewicht.

Erstmals seit GMC 13, das am 16. Dezember 2017 stattgefunden hatte, stand Can Aslaner am vergangenen Wochenende wieder im Käfig. Gegen den starken Ringer Marcel Jedidi zeigte der Paderborner eine überzeugende Leistung und wurde dafür mit einem klaren Punktsieg belohnt. Auch der 25-Jährige selbst zeigte sich zufrieden mit seiner Leistung.

„Ursprünglich dachte ich, dass er im Stand bleiben will“, erklärte Aslaner bei GNP1 TV. „Es hat sich nachher so ergeben, dass ich ihn zu Boden gebracht habe. Er ist zwar ein Ringer, aber das spielt für mich keine Rolle. Ich wollte ihn zu Boden bringen, einfach eine sichere Sache daraus machen, wenn es nicht vorzeitig zu Ende geht. Dann habe ich ihn am Ende der ersten Runde auf den Boden gekriegt. Für mich war es eigentlich egal. Wäre es im Stand geblieben, hätte ich versucht, ihn K.o. zu schlagen. Wäre es am Boden gewesen, hätte ich versucht, ihn zu submitten. Aber er war ein schwieriger Gegner, er hat sich sehr gut gewehrt. Deshalb ist es über die Zeit gelaufen.“

Für seinen Kampf im Düsseldorfer Castello wagte Aslaner erstmals den Sprung ins Federgewicht, nachdem er zuvor ausschließlich im Leichtgewicht gekämpft hatte. Eine gute Entscheidung, wie er nach 15 Minuten im Käfig feststellte. „Ich wiege sonst 68 Kilo, wenn ich mich gut ernähre. Zwei Kilo abzunehmen ist nichts. Mehr mache ich auch nicht, das ist für mich klar. Dafür liebe ich Essen zu sehr. Wenn ich mir jetzt anschaue, wie die Leute auf 70 Kilo runterkommen, Mohamed Grabinski alleine, der von keine Ahnung wie viel runterkommt. Oder die anderen 70er, die machen alle gut Gewicht. Das muss ich mir nicht antun. Der Schaden ist dort viel größer. Wenn ich 66 problemlos schaffe, bin ich gerne bei 66. Das Federgewicht hat deutschlandweit viele Kämpfer, da nehme ich das, was auf mich zukommt. Erst mal bin ich froh, dass ich diesen Kampf überstanden habe und bin mir sicher, dass ich gegen jeden Gegner bei 66 kämpfen kann.“

Was Can Aslaner nach seinem Kampf noch zu sagen hatte, seht ihr in unserem Interview: