Interviews

Bobby Lashley über Kampf gegen Thompson, den Lesnar-Weg und Titelkampf bei Bellator

Bobby Lashley (Foto: Dorian Szücs)

Anfang 2008 verabschiedete sich Bobby Lashley von der WWE. Nicht mehr exklusiv an die größte Wrestling-Organisation der Welt gebunden, stieg Lashley einige Monate später für seinen ersten MMA-Kampf in den Käfig. Seitdem hat er 14 Fights bestritten und gilt als eines der Top-Schwergewichte von Bellator MMA. Am 6. November bekommt Lashley bei Bellator 145 einen Rückkampf gegen Pride-Veteran James Thompson. Wir haben uns mit ihm über den anstehenden Kampf und weitere Themen unterhalten.

„Er ist der perfekte Gegner. Wir haben gerade so eine Hass-Liebe-Beziehung. Ich hasse ihn und er liebt es, Müll zu reden“, so Lashley im Interview mit GNP1 TV.

Thompson und Lashley hatten bereits 2012 das Vergnügen, gegeneinander zu kämpfen. Damals setzte sich Thompson nach Punkten durch. Seitdem konnte Lashley jedoch sechs Kämpfe für sich entscheiden, drei davon bei Bellator MMA.

„Beim letzten Mal habe ich schrecklich gekämpft“, so Lashley über die erste Begegnung. „Ich hatte nicht wirklich dafür trainiert und er hat sich den Sieg geschnappt. Meiner Meinung nach hat er aber nicht gewonnen. Ich bin nachhause gegangen und er musste einige Zeit im Krankenhaus verbringen. Ich habe seinen Orbitalknochen gebrochen. Es wird wie beim letzten Mal laufen. Er wird versuchen mich unter Druck zu setzen, ich werde ihn herum schleudern. Wir werden die Fäuste fliegen lassen.“

Lashleys früherer WWE-Kollege Brock Lesnar hatte ebenfalls den Sprung zum MMA-Sport gewagt und beide hatten ähnliche Voraussetzungen - eine erfolgreiche Karriere im Ringen, Star in der WWE und außergewöhnlich muskelbepackt. Lesnar wurde jedoch in kürzester Zeit zum UFC-Champion, während sich Lashley auf kleinen Events nach oben arbeitete.

„Ich wollte das so“, sagte Lashley über die Anfänge seiner MMA-Karriere. „Brock hatte einen guten Lauf und er hatte in der UFC von Anfang an alle Möglichkeiten. Sie haben mit ihm unglaublich viel Geld gemacht, er hat sich ein Trainingscenter direkt in sein Haus gebaut, hat sich Coaches und Trainingspartner dort hin geholt. Er hat sich also ein bisschen anders vorbereitet, was gut für ihn war. Er hat gute Arbeit geleistet. [...] Ich will auf lange Sicht im Sport bleiben. Ich habe mein eigenes Gym und will irgendwann Leute im Boxen, BJJ, Kickboxen und so trainieren. Darum versuche ich einfach, überall besser zu werden.“

Das komplette Interview mit Bobby Lashley: