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Berat Aliu nach Debüt im Striking-MMA: Ich werde noch mehr Kämpfe mit MMA-Handschuhen bestreiten

Berat Aliu (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Bei Integra FC 12 feierte die neu geschaffene Kampfsportart „Striking MMA“ ihr Debüt. Das Regelwerk erlaubt Submissions im Stand, die, einmal angesetzt, am Boden zu Ende gebracht werden dürfen. Besteht auf der Matte jedoch keine akute Gefahr, wird das Gefecht wieder in den Stand verlagert. Den ersten Kampf nach diesen Regeln konnte der mehrfache K-1-Weltmeister Berat Aliu durch Knockout für sich entscheiden. Im Interview mit GNP1 TV sprach er über diese neue Erfahrung.

„Mir hat es echt gut gefallen“, so der erfahrene Kickboxer. „Ich habe Spaß daran gehabt. Ich glaube, ich werde in Zukunft noch mehr Kämpfe bestreiten mit MMA-Handschuhen. Von vorne herein war es etwas schwierig, sich daran heranzutasten. Erstens natürlich auch wegen dem Rage, da war viel mehr Platz als im Ring. Dementsprechend hat man auch mehr Respekt vor den Handschuhen. Wenn der rein hämmert, dann liegst du. Das hat man ja in der zweiten Runde gesehen. In der ersten Runde habe ich ihn zum Glück auch schon zu Boden geschickt, mit einem linken Haken zum Kopf. In der zweiten Runde dann zwei Fäuste und die Linke hat gesessen.“

Auch im traditionellen Kickboxen hat Aliu in Zukunft noch so Einiges vor: „Als nächstes steht die CWS Fight Night fest, in der Ratiopharm Arena in Ulm. Da kämpfe ich gegen Sergej Braun. Auf den muss ich mich gut vorbereiten, er ist einer der Besten im Supermittelgewicht hier in Deutschland. Ansonsten habe ich, ohne mich jetzt hier zu loben, die Besten im Supermittelgewicht in Deutschland besiegt. Aber gegen ihn habe ich noch nicht gekämpft, deswegen reizt mich das sehr. Wir sind beide auf demselben Level, fast gleich alt und haben schon einige Jahre Kampfsport hinter uns, auch internationale Kämpfe. Deswegen wird das ein hohes Level.“

Wie sich Berat Aliu auf seinen Kampf im „Striking MMA“ vorbereitete, seht ihr in unserem Interview: