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Anthony Durnell Exklusiv-Interview

Anthony Durnell

In Deutschland gibt es seit geraumer Zeit viele Kampfsporttalente, die zwar bislang mit guten Leistungen überzeugt haben, aber noch auf ihren großen Durchbruch warten. Einer davon ist der 26 Jahre alte US-Amerikaner Anthony Durnell (7-0), der amtierende Gods of War Leichtgewichtschampion. Er lebt und arbeitet seit einigen Jahren auf dem US-Stützpunkt Ramstein Air Base nahe Kaiserslautern.

Am 2. Oktober kehrt Durnell nach über einjähriger Pause wieder ins aktive Geschehen zurück und kämpft gegen den Franzosen Seydina Seck. Vorher sprach Anthony mit GroundandPound über seinen sportlichen Werdegang, das Leben als Soldat in Deutschland und vieles mehr.

(Editor's Note: Scroll down for the English version of our interview.)

GroundandPound: Anthony, stell Dich unseren Lesern doch bitte kurz vor. Was ist Dein Kampfsport-Background und wie kamst Du zum MMA-Sport?
Anthony Durnell: Ich heiße Anthony James Durnell und bin momentan 26 Jahre alt. Geboren und aufgewachsen bin ich in Warren, Pennsylvania. Während meiner Schulzeit habe ich viele Sportarten betrieben, aber den meisten Erfolg hatte ich beim Ringen, American Football und Shotokan Karate. Während meine schulische Ausbildung immer weiter voranschritt, konzentrierte ich mich auf das Ringen und Karate. Meine Vorliebe für diese Sportarten setzte sich bis zu meiner Zeit bei der US Air Force fort. Nach meiner Ankunft in Deutschland traf ich Chas Jacquier. Es war purer Zufall. Er bot mir an, bei seiner Veranstaltung Gods of War 2 gegen „Bad“ Sam Lambica zu kämpfen. Nach meinem Aufgabesieg hatte ich das Gefühl, dass ich gegen jeden antreten könnte.

Foto via SherdogMit wem trainierst Du hier in Deutschland?
Momentan trainiere ich mit dem Catacombs Fight Team in Kaiserslautern. Diesen Jungs verdanke ich meine sportlichen Fortschritte. Die Atmosphäre und Kameradschaft bei uns ist fantastisch. Der Person, die in einen Kampf geht, geben sie einfach alles. Das Team ist wichtiger als eine Einzelperson. Das liebe ich!

Wie würdest Du Deinen Kampfstil beschreiben?
Mein Kampfstil basiert vordergründig auf dem Ringen. Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass derjenige im Vorteil ist, der kontrollieren kann, wo ein Kampf stattfindet. Denkt mal darüber nach: Beim Kämpfen geht es doch letztlich darum, einem anderen den eigenen Willen aufzuzwingen.

Wie sieht Dein Alltag in der Air Force aus?
Mein typischer Tag in der Air Force ist lang, aber lohnenswert. Er beginnt, wenn ich mich um 5:00 Uhr aus dem Bett rolle. Anschließend gehe ich bis 7:00 Uhr ins Gym für meine Kraft- und Konditionseinheit. Dann folgt eine sehr lockere Einheit mit meinen Jungs auf der Arbeit bis 8:00 Uhr. Mein Job bei der Air Force ist es, meinen Brüdern und Schwestern, die nach Afghanistan oder in den Irak gehen, grundlegende Infanterietaktiken beizubringen. Nach der Arbeit, gewöhnlich gegen 16:30 Uhr, mache ich spezifische MMA-Drills und Sparring.

Würdest Du Deinen Stützpunkt in Ramstein als US-Mikrokosmos beschreiben?
Ich denke, dass die Ramstein Air Base, nahe Kaiserslautern, die amerikanische Gesellschaft auf vielerlei Arten widerspiegelt. Auf manche Weisen unterscheidet sie sich jedoch auch davon. Wenn man einen deutschen Zivilisten eine Woche lang die Amerikaner auf diesem Stützpunkt beobachten lassen würde, würde er aber eine gute Vorstellung davon bekommen, wie Amerikaner leben. Es ist irgendwie wie eine kleine Stadt.

Wie gefällt Dir das Deutschland außerhalb des Stützpunktes?
Um ehrlich zu sein liebe ich Deutschland. Meiner Ansicht nach gibt es so vieles, das ihr richtig macht. Mir persönlich gefällt der entspanntere Lebensstil. Wir Amerikaner haben einen viel hektischeren Lebensstil, der im weiteren Verlauf des Lebens zu Gesundheitsproblemen führt. Eine andere Sache, die mir hier gefällt, ist die Geschichte – einfach mal zu sehen, wo Beethoven geboren wurde. Die Porta Nigra in Trier, die Kirchen, die römischen Bäder und all das. Es ist wirklich fantastisch. Außerdem ist die Landschaft um Kaiserslautern herum absolut wundervoll. Es gibt nichts Besseres als einen Hügellauf am Morgen, bei dem man sich einen Moment Zeit nehmen kann, um sich an der Schönheit dieses Ortes zu erfreuen.

Foto via Nathan LipscombIn Deutschland ist der MMA-Sport noch nicht sehr beliebt. Bekommst Du von der Abneigung vieler Medien, Politiker und Sittenwächter etwas mit?
Ja, das habe ich gemerkt. In mancherlei Hinsicht verstehe ich das. Wir leben in einer fortschrittlichen Gesellschaft, die – aus gutem Grund – versucht, jegliche Gewalt zu minimieren. Meiner Ansicht nach werden Kämpfer in einer zivilisierten Gesellschaft als Barbaren wahrgenommen. Nichts könnte falscher sein. Wir treffen unter einem Regelwerk aufeinander, stimmen zu, diesen Regeln stets Folge zu leisten und geben einem Menschen die Macht, einen anderen Menschen vor Schlimmerem zu bewahren. Wir respektieren uns auch so sehr, dass wir unsere Körper durch intensives körperliches Training schinden, damit wir uns unserem Gegner auf eine respektvolle Weise präsentieren können. Wie viel zivilisierter kann ein Sport sein? Das Problem ist meiner Meinung nach, dass manche Menschen einfach ihre körperliche Gabe als gegeben annehmen und vergessen, nach moralischen Werten zu leben. Wie das „Bushido“ oder von der Öffentlichkeit akzeptierte Werte. Wir, als Kämpfer oder Sportler (abhängig von unseren Ansichten), müssen die Öffentlichkeit darüber aufklären, dass wir einfach normale Menschen mit einer von Gott gegebenen Gabe sind. Lasst sie wissen, dass wir nicht wirklich jemandem wehtun wollen, sondern dass das in unserem Sport manchmal einfach passiert. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Aufklärung über den MMA-Sport der Schlüssel zu seinem Erfolg in Deutschland ist.

Was bedeuten Dir Deine Familie und Deine Kinder?
Meine Frau und meine zwei Kinder sind unbestritten das Fundament meines Lebens. Kristen, meine Frau, ist der treueste, lebenslustigste Mensch, den ich je getroffen habe. Sie weist mir den Weg, wie ich mich als christlicher Mann, Ehemann und Vater zu verhalten habe. Meine beiden Kinder Jonah und Cadence sind wertvolle Geschenke von Gott. Es ist fantastisch, sie jeden Tag wachsen zu sehen und zu sehen, wie sie lesen und schreiben lernen und mit ihren Freunden umgehen.

Wie wichtig ist Dir Religiosität in Deinem Leben?
Religion ist auch ein wichtiger Teil meines Lebens. Ich bin ein wiedergeborener Christ und Jesus Christus ist der Mittelpunkt meines Lebens. Gott ist der Grund, weswegen ich am Leben bin.

Als Kontrast dazu hast Du einen ungewöhnlichen Spitznamen: „The Death Dealer“. Woher hast Du ihn?
Ha, der „Death Dealer“. Einer meiner allerbesten Freunde, Josh Gilreath, gab mir diesen Namen. Er hat immer gesagt: „Mann, du brauchst einen Kampfnamen.“ Eines Morgens kam er also zu einer Trainingseinheit und sagte: „Du bist jetzt der Death Dealer!“ Ich fand den Namen urkomisch, aber er blieb hängen. Also werden wir ihn behalten.

Foto via Nathan LipscombVor zwei Jahren hast Du gegen Alan Omer gekämpft, der heutzutage in den deutschen und europäischen Ranglisten im Federgewicht ziemlich hoch platziert ist. Kannst Du den Kampf gegen Alan für uns Revue passieren lassen?
Der Kampf gegen Alan Omer war unglaublich. Er ist so ein großartiger Kämpfer. Als ich in diesen Kampf ging, wusste ich, dass es schwierig werden würde. Allerdings nehme ich deswegen an Wettkämpfen in diesem Sport teil – weil ich die Herausforderung suche. Ich wusste, dass er viel Erfolg gegen einige ordentliche Kämpfer hatte. Ich glaubte jedoch nicht, dass er gegen jemanden gekämpft hatte, der den Willen hatte, ihn in einen richtigen Kampf zu verwickeln. Meiner Meinung nach hatte er gegen Gegner gekämpft, die vielleicht ein bisschen von ihm beeindruckt waren. Ich wollte der Erste sein, der ihn in einen richtigen Kampf verwickelt. Zwischen uns ging es hin und her. Ich hatte einfach genug Glück, um den Punktsieg einzufahren. Dieser Kampf bestätigte mich in meiner persönlichen Theorie, dass man verliert, wenn man die gesamte Kampfzeit auf dem Rücken liegt und den Gegner nicht zur Aufgabe zwingen kann. Das spiegelt sich jetzt die ganze Zeit auch in meinem Training wider.

Du hast über ein Jahr lang nicht gekämpft. Warum nicht und was hast Du in dieser Zeit gemacht?
Das stimmt, ich habe über ein Jahr lang nicht gekämpft. Glaub mir, es lag nicht daran, dass ich es nicht versucht habe. Es kamen einfach keine Kämpfe zustande. Verrückt, oder? Ich denke, dass ich alles versucht habe, was ich konnte. Allerdings habe ich die Pause weise genutzt. Ich war der Meinung, dass meine größte Schwäche meine Gesamtkraft war. Dank den Catacombs habe ich ein gleichermaßen verrücktes wie fantastisches Kraftaufbauprogramm eingeführt. Ich denke, am 2. Oktober werdet ihr einen gewaltigen Unterschied sehen. Außerdem habe ich mich auf meine Wurzeln zurückbesinnt, auf das, was ich am besten tue: Imposant sein und den Gegnern meinen Willen aufzwingen. Mein Striking ist eine andere Schwäche, die angeblich von anderen Menschen wahrgenommen wurde. Wir haben daher einige hervorragende Standkämpfer geholt, um meine Kombinationen „aufzupolieren“ und meine Takedowns besser vorzubereiten. Ich will einfach ein kompletter Kämpfer sein. Das ist mein Gesamtziel – der „kompletteste“ Kämpfer zu sein. Ich denke, dass euch auffallen wird, dass ich mich in allen Bereichen verbessert habe.

Wie schätzt Du Deinen Gegner Seydina Seck ein und mit welchem Kampfverlauf rechnest Du?

Ich denke, dass der Kampf gegen Seydina Seck ein fantastischer Kampf für die Fans sein wird. Lasst uns eines klarstellen: Ich respektiere Seydina sehr. Seine boxerischen Fähigkeiten und seine Kondition sind großartig. Es ist extrem schwer, ihn vorzeitig zu besiegen. Allerdings ist das mein Ziel: ein vorzeitiger Sieg. Ich will ihn – koste es was es wolle – vorzeitig besiegen. Ich will seinen Willen brechen. Ich werde mich mit nichts weniger zufrieden geben.

Was steht nach Deinem Kampf gegen Seck an? Ich habe gehört, dass Du am 11. Dezember in Reutlingen bei der German Vale Tudo Open kämpfen sollst...
Als an dem Kampf gegen Seydina Seck gearbeitet wurde, wurde ich eingeladen, am 11. Dezember gegen einen anderen hervorragenden Gegner zu kämpfen: Franco De Leonardis. Es ist ein Privileg, gegen ihn kämpfen zu dürfen, aber über diesen Kampf habe ich bislang nicht nachgedacht. Ich beschäftige mich im Moment nur mit Seydina. Ab dem 3. Oktober werde ich mich auf diesen Kampf vorbereiten. Aber jetzt gerade werde ich nicht über einen sehr gefährlichen Seydina Seck hinwegsehen.

Welche Ziele möchtest du mittel- und langfristig im MMA-Sport erreichen?
Momentan sind meine Ziele die fantastische Zeit zu genießen, die ich durch den MMA-Sport erlebe und mich jeden Tag als Kämpfer und als Mensch weiterzuentwickeln. Mein langfristiges Ziel ist der Gewinn der Weltmeisterschaft im Federgewicht.

Vielen Dank, dass Du Dir für uns Zeit genommen hast, und viel Erfolg für die Zukunft! Möchtest Du zum Schluss noch etwas loswerden?
Danke für diese Gelegenheit, ein Teil des MMA-Sports in Deutschland zu sein. Es ist extrem bewegend und ich bin für jede Sekunde dankbar. Danke an all diejenigen, die mir dabei geholfen haben, dorthin zu kommen, wo ich jetzt bin. Danke an Jesus Christus, meinen Herrn und Erlöser. Danke an meine wunderschöne Frau und meine Kinder, dass ihr auch mit mir klarkommt, wenn ich Gewicht abnehme. An die Catacombs: „Bushido“. Ich liebe euch Jungs!

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Gods Of War 4 - Leichtgewichtstitelkampf Durnell vs. Jouvet - 11.07.09 (von Stuart Chase)

GroundandPound: Anthony, please introduce yourself to our readers. What’s your martial arts background and how did you get involved with MMA?
Anthony Durnell: My name is Anthony James Durnell. Currently at the age of 26, I was born and raised in Warren, Pennsylvania. During my school years I competed in many sports, but the sports that I excelled in were wrestling, (American) football, and Shotokan Karate. As I progressed in my schooling, I concentrated on wrestling and Karate. My love for these sports continued well into my years of the US Air Force. Upon my arrival to Germany, I met Chas Jacquier just out of chance. He offered me a chance to fight "Bad" Sam Lambica during his Gods of War 2 promotion. After that submission win, I felt that I could compete with anyone.

With whom do you train here in Germany?
Currently, I train at the Catacombs Fight Team out of Kaiserslautern. I owe my progression in the sport to those guys. The environment and camaraderie that we have is amazing. They give everything to the person going into a fight. The team is more important than any one person, and I love that!

How would you describe your fighting style?
My fighting style is more wrestling based. I feel deeply that by controlling where the fight takes place puts you, as the aggressor, at the advantage. Think about it, by imposing your will on someone else is what fighting is all about.

How does your everyday life in the Air Force look like?
My everyday life in the Air Force is long, but rewarding. My day starts when I roll out of bed at 0500. From there, I get to the gym to go through my strength and conditioning training regimen till 0700. At that time, I do a very light workout with my guys at work till 0800. My job in the Air Force is to teach basic Infantry tactics to our brothers and sisters going to either Afghanistan or Iraq.  After work usually around 1630 or so, I do some MMA specific drills and sparring.

Would you describe your base in Ramstein as a US microcosm?
Ramstein Air Base, outside Kaiserslautern, I feel in many ways does reflect American Society. It differs in some ways, however, if your were to take a German civilian and let him observe the Americans on that base, for a week, they would get a good idea on how Americans live. It is kinda like a small city.

How do you like the Germany outside the base?
I love Germany, to be honest. There is so much, in my thoughts, that you do right. Personally, I enjoy your more relaxed lifestyle. We as Americans have a much more fast-paced lifestyle, which leads to some health problems later in life. The history here is another thing that I enjoy. Just going to see where Beethoven was born. Seeing the Black Gate in Trier, the churches, the Roman baths, all of it. It’s really amazing. Plus, around Kaiserslautern is absolutely beautiful land. Nothing better than a hill workout in the morning and taking a minute to appreciate the beauty of this place.

MMA isn’t very popular in Germany. Did you notice any of the media’s, politicians’ and guardian of public morals’ distaste for the sport?
Yes, I have noticed it. In some ways i understand it. We live in a progressive society that, in good reason, tries to minimize all violence. In my view, fighters are perceived as barbarians in a civilized society. This could not be further from the truth. Think about how civilized our sport is. We meet under a set of rules, agree to obey those rules at all times, and give a man the power to save another man. We also respect each other so much that we put our bodies through intense physical training so that we can present ourselves in a respectful manner to our opponent. How much more civilized can a sport be? The problem is, in my mind, that some people just take their physical gift and forget to live by a set of ethics. Like "Bushido" or a set of accepted morals. We, as fighters or sportsmen, (depending on your view) need to educate the public that we are just average people with gifts given by God. Let them know that we do not want to really hurt anyone, but sometimes that happens in our sport. I feel strongly that education on our sport is the key to success for MMA in Germany.

What do your family and kids mean to you?
My wife and two kids are my unquestioned foundation in life. Kristen, my wife, is the most loyal, fun loving person I have ever met. She holds me accountable to the way that a Christian man, husband, and father should act. My two kids Jonah, and Cadence, are precious gifts from God. It is amazing to watch them grow every day. Learning to read, write, and communicate with their peers. They mean more than anything in this world to me.

How important is religiousness in your life?
Religion is another major factor in this life for me. I am a born again Christian, and Jesus Christ is the center of my life. The reason I am alive is because of God.

As a contrast you have a very unique nickname: “The Death Dealer”. Where does it come from?

Ha, "The Death Dealer". One of my very best friends, Josh Gilreath, gave me that name. He would always say, "man, you need a fight name." So, one morning he showed up to a workout and said, "you are now the Death Dealer!" I thought it was a hilarious name, but it stuck. So we'll keep it.

Two years ago you fought Alan Omer who’s ranked pretty highly in the German and European featherweight rankings nowadays. Could you look back at the fight for us and tell us what was going on?
The Alan Omer fight was an amazing fight. He is such a great fighter. I knew going into that fight it was going to be a struggle. However, that is why I compete in this sport, to be tested. I knew he had a lot of success against some decent fighters, however, I didn’t feel that he had fought anyone who was willing to take the fight to him. In my mind, he had fought people who were maybe in awe of him a little. I wanted to be the first one to take the fight to him. It was a back and forth fight, I was just fortunate enough to get the decision win. That fight helped feed my personal theory that if you hang out on your back the entire fight, and don’t submit your opponent, you are going to lose. So now I train in a manner that reflects that thought at all times.

You haven’t fought in over a year. Why didn’t you fight and what did you do during that time?
You’re right that I haven't fought in over a year. Believe me, it wasn't a lack of trying on my end. Fights just were not going to happen. Crazy, right? I think I tried everything that I could. However, I have used the time during the layoff wisely. I felt that my biggest weakness was overall strength. Thanks to the Catacombs, I have implemented a crazy awesome strength program. I think you will see a major difference come October 2nd. Also, I got back to the basics of what I do best. Being imposing, and forcing my will on other people. Another perceived weakness that people think is my striking game. We brought in some awesome strikers to "polish" my combinations, and set up my takedowns. I just want to be a complete fighter. That was my overall goal. To be the most "complete" fighter. I think you will see I have improved in every area.

How do you assess your next opponent Seydina Seck and how do you think the fight will play out?
I feel that the fight against Seydina Seck will be an amazing fight for the fans. Let’s make one thing clear, I respect Seydina very much. He has great hands and great conditioning. He is extremely hard to finish. However, that is my goal, finish. Finish at all cost. I want to break his will. I will not settle for anything less.

Do you already know what’s next for you after your fight with Seck? I heard you might be fighting at the German Vale Tudo Open in Reutlingen on December 11th...
As the fight against Seydina Seck was playing out, I was invited to compete against another amazing opponent, Franco De Leonardis on December 11th. I am privileged to fight him, but I have not been thinking about that fight. Seydina fills my mind every waking moment. Come October 3rd, I will prepare myself for that fight. But right now I will not look past a very game Seydina Seck.

What are your middle and long term goals in MMA?
Right now, my goals are to enjoy the amazing ride that MMA has put on. To develop every day as a fighter and person. As a long term goal, I want to be the next 145 pound champion of the world.

Thank you very much for taking the time to talk to us and good luck in the future! Is there anything you’d like to add?
Thank you for this opportunity to be a part of MMA in Germany. It is extremely humbling and I am grateful for every second. Thank you to everyone who has helped me get to where I am right now. To Jesus Christ, my Lord and Savior, thank you. My beautiful wife and kids, thank you for dealing with me when I cut weight. To the Catacombs, "Bushido". I love you guys!