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Andrei Arlovski sucht in Hamburg trotz zwei Niederlagen in Folge den K.o.

Andrei Arlovski will in Hamburg seinen 18. K.o.-Sieg holen (Foto: Florian Sädler).

Mit zwei K.o.-Niederlagen im Rücken mag man davon ausgehen, dass Andrei Arlovski vorsichtiger als sonst in seinen Hamburger UFC-Hauptkampf gegen Josh Barnett gehen würde. Weit gefehlt, wie uns der ehemalige UFC-Schwergewichtschampion am Donnerstag erzählte. Er will den Spieß umdrehen und Barnett mit einem K.o. aus dem Käfig schicken.

“Natürlich will ich ihn ausknocken”, so Barnett während des offiziellen Media Days. „Natürlich, denn jeder liebt Knockouts. Aber falls dieser Kampf über die Distanz gehen sollte, bin ich bereit für 25 Minuten. Ich bin gut in Form.“

Barnett indes hat den gleichen Plan. Arlovski wurde in seiner Karriere bereits neun Mal ausgeknockt, und Barnett will Nummer zehn werden, wie er zuletzt immer wieder verlauten ließ. Den „Pit Bull“ stört das Gerede nicht – nach 16 Jahren als Profi ist er Säbelrasseln gewohnt.

“Es ist völlig egal, was er sagt. So einfach ist das. Jeder sagt über ihn, dass er ein großartiger Grappler ist, aber Ben Rothwell hat ihn in der zweiten Runde ausgechoked – ich weiß ja nicht. Er kann sagen, was er will, aber die Realität ist, dass du alles zeigen musst, was du hast, sobald du im Octagon stehst.“

Dort werden die beiden sich am Samstagabend im Hauptkampf der Hamburger UFC Fight Night gegenüberstehen. Was Arlovski nach diesem Kampf vorhat, ob er Barnett als Rivalen sieht und ob er nach seinem Kampf gegen Trainingspartner Alistair Overeem wieder mit diesem befreundet ist, erfahrt ihr im Video.