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Aleksandar Rakic: 2018 starte ich voll durch mit mindestens drei UFC-Kämpfen!

Aleksandar Rakic ist bereit für neue Aufgaben (Foto: Elias Stefanescu/GNP1.de)

Mixed Martial Arts ist der am schnellsten wachsende Sport der Welt. Diese Welle der Beliebtheit hat auch den deutschsprachigen Raum erreicht. Während es mit Dennis Siver schon früh ein Deutscher in die UFC schaffte, haben Österreich und die Schweiz inzwischen nachgezogen. Mit Volkan Özdemir ist ein Eidgenosse gar auf dem Weg zum UFC-Titel im Halbschwergewicht. Diesen Weg hat nun auch Aleksandar Rakic eingeschlagen. Der Wiener gab im September sein Debüt für den MMA-Marktführer und sicherte sich sogleich den ersten Sieg. GNP1TV sprach mit dem 25-Jährigen über seinen Weg in die UFC, seine Erfahrungen beim American Top Team und seine Zukunft.

„I will be UFC Light-Heavyweight champion“. Dieses Zitat von Aleksandar Rakic auf der offiziellen UFC-Webseite sagt viel über das Selbstbewusstsein des Österreichers aus. Dies ist nicht zuletzt auf seine beeindruckende Siegesserie zurückzuführen. Acht Triumphe in Folge sicherte er, bevor die UFC anrief. Bei UFC Rotterdam bekam Rakic dann seine Chance gegen den Brasilianer Francimar Barroso.

„Das war ein unglaubliches Gefühl“, so der 25-Jährige. „Man sagt nicht umsonst, dass die UFC die Beste der Welt ist. Von der Organisation bis zum Kampf an sich, alles war einfach top. Ich war auch top vorbereitet. Der Gegner war ein erfahrener UFC-Kämpfer mit sieben UFC-Kämpfen. Es ist alles perfekt gelaufen, ich war gut auf ihn eingestellt. Ich freue mich schon auf das nächste Mal, wenn ich wieder dort kämpfen kann.“

Im Zuge seiner Vorbereitung auf Francimar Barroso trainierte Rakic beim American Top Team in Coconut Creek in Kalifornien. Die Zeit in einem der renommiertesten Gyms der USA bestätigte sein Bewusstsein, mit den Besten der Welt mithalten zu können: „Es war eine harte Zeit. Ich hab wirklich hart trainiert, manchmal dreimal am Tag. Ich habe wirklich spartanisch in den Zimmern des ATT gelebt, mit einer Gemeinschaftsküche , einem Gemeinschaftswohnzimmer  und einem Gemeinschafts-WC, alles drum und dran. Ich habe mich wirklich nur auf das Training fokussiert, keine Familie, keine Freunde. […] Auf der Matte dort sind 15 UFC-Kämpfer, sich mit denen zu messen ist ein unglaubliches Gefühl. Ich habe gut mithalten können, sehr gut sogar. Mit diesem Selbstbewusstsein habe ich auch den Kampf gut gemeistert.“

Für die Zukunft hat der Athlet vom Gym 23 schon einen Namen im Visier: Volkan Özdemir. Der Schweizer ist der nächste Herausforderer auf den Titel im Halbschwergewicht und soll im kommenden Jahr auf Champion Daniel Cormier treffen. „Ich hoffe er wird Champion", äußerte sich Rakic zu Özdemir. "Und ich hoffe, dass ich nächstes oder übernächstes Jahr gegen ihn kämpfe. Das würde mich reizen."

Wie es mit Aleksandar Rakic nach seinem erfolgreichen UFC-Debüt in naher Zukunft weitergeht, seht ihr in unserem Video-Interview: