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Abu Azaitar vor Debüt bei UFC Hamburg: „Ich bin schneller und explosiver als Vitor Miranda“

Abu Azaitar ist bereit für sein UFC-Debüt (Foto: Dorian Szücs/GNP1.de)

Am 22. Juli ist es endlich soweit. Nach einem Jahr des Wartens wird Abu Azaitar in der Hamburger Barclaycard Arena sein heiß erwartetes UFC-Debüt feiern. Mit GNP1 TV sprach er auf dem offiziellen Media Day über seine persönliche Entwicklung, seinen Gegner Vitor Miranda und den Stand des MMA-Sports in Deutschland.

Trotz der anstehenden Aufgabe wirkt Abu Azaitar entspannt. Gelassen beantwortet der 32-Jährige die Fragen der internationalen Presse, die sich in Hamburg zum offiziellen Media Day versammelt hat. Für den Kölner hat sich auch auf der großen Bühne nichts verändert. „Kampf ist Kampf“, sagt Azaitar gegenüber GNP1 TV. „Ich lade mir das nicht so sehr auf meine Schultern. Wen es sich Leute zu sehr zu Herzen nehmen, dass sie jetzt in der UFC sind, dann geraten sie in Panik. Für mich sind Handschuhe Handschuhe, es hat sich nur der Name auf den Handschuhen geändert. Die Lichter sind die Gleichen, der Käfig ist der Gleiche. Man darf sich nicht so viel Druck machen.“

Zuletzt stand Azaitar 2016 im Käfig. Die vergangenen zwei Jahre nutzte der Kölner mit marokkanischen Wurzeln, um an seinen Fähigkeiten als Kämpfer zu arbeiten. „Ich habe die besten Kämpfer mit nach Marokko genommen“, so Azaitar. „Mairbek Taisumov, die zwei besten Ringer Tschetscheniens, Djamil Chan, meinen Bruder Ottman und und und. Wir haben an allem gearbeitet, auch physisch stark zu werden. Danach haben wir uns in Holland auf das Striking konzentriert.“

Azaitars Einschätzung der deutschen MMA-Szene und seine Prognose für seinen Kampf bei UFC Hamburg seht ihr im Videointerview: